Karolingerweg Etappe 1 Cochem - Ulmen


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑713m  ↓495m
Karolingerweg von Cochem nach Prüm in der Eifel

Der Karolingerweg startet an der Ecke Ravenéstraße (vom Bahnhof kommend) und Brückenstraße (von der Moselbrücke kommend) im Zentrum von Cochem. Von hier gehen wir auf der Endertstraße auf das Enderttor zu.

Das Enderttor ist das mächtigste der drei noch erhaltenen historischen Stadttore von Cochem. Das Enderttor wurde 1332 als nördlicher Durchgang der Stadtmauer ins Enderttal erbaut. Für einige Zeit wurde das Enderttor auch als Gefängnis genutzt. Das Tor ist noch vollständig erhalten und steht im Bereich der Fußgängerzone.

Vorbei an der Talstation der Cochemer Sesselbahn geht es auf dem Karolingerweg hinein ins Enderttal. Die Endert ist ein 22km langer Nebenfluss der Mosel, der auf seinem Weg durch die Eifel außer an der Mündung in Cochem keinen Ort berührt, weshalb das Tal der wilden Endert auch als eines der schönsten Seitentäler der Mosel gilt.

Unterhalb der Winneburg wandern wir auf dem Karolingerweg durch das schöne Enderttal Richtung Weißmühle (beliebtes Landgasthaus) und passieren im Streckenverlauf einige historische und teils schön restaurierte Mühlen, die auf Namen wie Thönnesgensmühle, Göbelsmühle, Browelsmühle und Maxmehrmühle hören.

Vorbei an der Napoleonsbrücke, über die bereits die alte Poststraße von Trier nach Koblenz führte, kommen wir zur Rausch. Die Rausch ist ein 7m hoher Wasserfall an der Mündung des vom Kloster Martental zufließenden Sesterbachs in den Endertbach.

Der Endertbach ändert jetzt seine bislang nördliche Richtung und wendet sich nach Westen. Nach einigen Kilometern schöner Wanderung durch die Wälder kommt man nach Ulmen. Hier trifft man auf die Reste von Burg Ulmen, deren Oberburg bereits um das Jahr 1000 errichtet wurde. Die im 13. Jahrhundert entstandene Niederburg liegt etwas tiefer. Von der Burgruine hat man einen schönen Blick auf das Ulmener Maar und die Stadt am Rande der Hocheifel.

Die Wanderung endet am Alten Postplatz. Von hier sind es nur ein paar Meter bis zur katholischen Pfarrkirche St. Matthias, die geschickt neue und alte Teile kombiniert. Im Innern findet sich ein frühgotischer Taufstein (13. Jahrhundert). Ebenfalls keine fünf Minuten entfernt liegt das nur 5ha große Ulmener Maar, das als jüngstes der Maare in der Eifel gilt.

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