Gerolsteiner Land

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Gerolsteiner Mineralwasser kennt wohl so gut wie jeder in Deutschland. Es ist der beliebteste Sprudel der Deutschen und kommt aus dem Gerolsteiner Land am Westrand der Vulkaneifel. Zentrum des Gerolsteiner Lands ist die kleine Stadt Gerolstein, zugleich Sitz des Gerolsteiner Brunnens, der heute zur Bitburger Brauerei gehört und mit über 700 Mitarbeitern jährlich über sechs Millionen Hektoliter Gerolsteiner Mineralwasser absetzt.

Aber es gibt nicht nur Wasser in Gerolstein. Vor allem Berge finden sich hier, insbesondere die steil aufragenden Felsen der Gerolsteiner Dolomiten. Munterley (482m), der Krater der Papenkaule, die Buchenlochhöhle und der Kletterfelsen Hustley finden sich hier und nicht weit entfernt liegt der Juddekirchhof, ehemals ein gallorömischer Tempelbezirk aus dem 2. Jahrhundert.

Der höchste Berg im Gerolsteiner Land ist die Dietzenley (618m), die mit dem Dietzenley-Aussichtsturm dem Wanderer einen schönen Fernblick über die Vulkaneifel spendiert. Ebenfalls eine gute Sucht genießt man von der Befreiungsbuche auf dem Alten Voß (588m).

Vulkangeschichte hautnah erfährt man z.B. am Rockeskyller Kopf (555m), der auch gerne die Mutter der Eifelvulkane genannt wird. Auch die verschiedenen Mühlsteinhöhlen z.B. bei Hohenfels-Essingen oder am Rother Kopf (566m) sowie die Birresborner Eishöhlen zeugen von der vulkanischen Vergangenheit des Gerolsteiner Lands.

Auch an Burgen bzw. deren Ruinen ist das Gerolsteiner Land reich. Z.B. findet man hier die niemals zerstörte und daher bis heute sehr gut im Orginalzustand erhaltene Burg Lissingen, die Kasselburg mit Europas größtem Wolfspark, die Ruinen der Bertradaburg, einer der Plätze, die man als Geburtsort Karls des Großen annimmt oder natürlich Burg Gerolstein.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele im Gerolsteiner Land sind die von der Natur zurückeroberte Adenauer-Villa, das Geeser Trilobitenfeld, das Römisch-Germanische Altertumsmuseum Villa Sarabodis und die prächtige Erlöserkirche.