Berlingen (Eifel)

Seehotel Maria LaachSeehotel Maria Laach

Bei Freunden zu Hause, sagt der Ort Berlingen über sich selbst und man wird es wohl wissen, denn es leben nur rund 200 Menschen in Berlingen und die kann man ja fast namentlich befragen. Berlingen liegt in einer Talmulde im Gerolsteiner Land in der Vulkaneifel und beherbergt heute nur noch wenige landwirtschaftliche Betriebe, darunter einen Schäfer, der die Hänge mit seiner Herde bewandert.

Die Ortsmitte von Berlingen wird von der katholischen Kirche St. Quirinus eingenommen. Der Saalbau aus Basaltstein stammt aus dem Jahr 1883 und die Glocken werden täglich von Hand geläutet. Rund 30km Wanderstrecke sind in Berlingen ausgewiesen. Wo die vier Routen den Gast hinbringen, kann man am Gemeindesaal sehen, wo auf einer Wanderkarte die Rundtouren markiert sind.

Das bevorzugte Ziel ist die 200 Jahre alten Befreiungsbuche auf dem Berg Alter Voß (588m). Vom Alten Voß genießt man schöne Aussichten weit in die Vulkaneifel.

Zur Rast lädt die ehemalige Getreidemühle Berlinger Mühle ein. Hier wird von den Einheimischen das Kartenspiel Siebenschräm gespielt, auch Eifel-Poker genannt, in dem es sogar Meisterschaften gibt. Einst beschwerten sich die Frauen bei der Obrigkeit, da ihre Männer beim Spiel den Lohn verzockten und wollten, dass das schnelle Kartenspiel als Glücksspiel verboten werde. Nach genauer Prüfung stellte man fest, dass Siebenschräm weniger mit Glück als mit Geschicklichkeit zu tun hat und es blieb dabei!