Rockeskyll

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Rund 250 Einwohner tummeln sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 400m im Örtchen Rockeskyll im Gerolsteiner Land. Hausberg von Rockeskyll ist der Rockeskyller Kopf (555m), ein beeindruckender Schichtvulkan, der als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Man erreicht den Rockeskyller Kopf, der auch gerne als Mutter der Eifelvulkane geadelt wird, in einer halben Stunde vom Ortskern aus in Richtung Sportplatz und folgt dann dem blauen G, welches einen zur Geopark-Station 13, dem Rockeskyller Kopf, führt.

Wer sich vom Rockeskyller Kopf aus weiter westwärts auf der G-Route aufhält, kann ins schöne Berlinger Bachtal mit der Berlinger Mühle gelangen und von dort aus bis Pelm weiterwandern.

Das Dorf Rockeskyll gruppiert sich um die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus, die auf einer kleinen Anhöhe in der Ortsmitte steht. Ihr Westturm ist romanischen Ursprungs und die Erbauung wird auf das Jahr 1451 datiert. Der ehemals spätgotische Einstützenraum stammt aus dem Jahr 1511. Das Gotteshaus wurde 1840 erweitert und rund fünzig Jahre später über zwei Mittelstützen neu gewölbt. Unter Denkmalschutz stehen die sieben Kreuzwegereliefs aus Sandstein der Kreuzwegestation. Sie stammen aus der Zeit um 1750.

Auf eine lange Tradition kann auch die Rockeskyller Brennerei Neuerburg zurückblicken. Die Brennerei Neuerburg gibt es seit 1842 am Standort eines Gutshofes und bietet heute auch Führungen durch ihren Betrieb an, inklusive historischer Brennerei sowie einer Verkostung. Seit jeher wurde der Kyller Korn gern genossen. Hinzugekommen sind mit den Jahren Frucht- und Kräuterliköre aus überwiegend heimischen Ernten. Ein besonderer Verkaufsschlager ist die Eifel-Hexe, eine fruchtige Waldbeerspezialität aus Heidel-, Brom- und Himbeeren, mit dreißig Umdrehungen.