Europäischer Fernwanderweg E1 Etappe Steinsberg - Kettenbach


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑588m  ↓621m
Das Andreaskreuz weist den Weg vom Lahntal ins Aartal

Von Steinsberg im Lahntal geht es auf der zweiten Taunus-Etappe des Europäischen Fernwanderwegs E1 zunächst bis an den Cramberger Bogen und weiter in Richtung Balduinstein bis unterhalb von Schloss Schaumburg. Dann führt der E1 südwärts hinauf auf den Einrich, wie die Hochfläche rund um Katzenelnbogen im Hintertaunus genannt wird.

Nach dem Anstieg vom Lahntal hinauf auf den Einrich, passiert der E1 in einem Seitental des Rupbachs die Klosterruine Bärbach. Kloster Bärbach wurde vermutlich 1339 als Klarissenkloster erbaut und während der Reformation aufgelöst. Von der einschiffigen gotischen Klosterkirche sind heute nur noch Teile der Nordwand und des Giebels sowie Mauerreste der Klosterbauten und Umfassungsmauern erhalten.

Nächster Zielpunkt ist Schönborn. Hier lohnt ein Blick auf die denkmalgeschützte evangelische Pfarrkirche, ein 1688 in Anlehnung an den gotischen Stil errichteter Bruchsteinsaal mit Turm. Das Pfarrhaus in der Schaufertstraße, ein Putzbau mit Schieferflächen aus den 1920er Jahren, steht heute ebenfalls unter Denkmalschutz.

Von Schönborn führt der E1 über die Nordseite des Ergensteins (420m) zur Domäne Hohlenfels, einem 1326 errichteten Gusthof, der heute eine Jugendbegegnungsstätte beherbergt. Die Domäne Hohlenfels ist eine Vierseit-Hofanlage mit einem langgestreckten Wohnhaus, neben der eine Scheune mit Mansarddach, datiert auf 1782, liegt. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Dreißig Jahre nach Bau des Gutshofs begannen die Weilburger Grafen aus dem Hause Nassau damit, auf dem Kalkfelsen über der Domäne die Burg Hohlenfels zu errichten. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde Burg Hohlenfels teilweise zerstört. 1712-16 wurde der heute noch bewohnbare Hauptbau der Burg mit zwei- und dreigeschossigen Wohnbauten im Barockstil errichtet. Von den polygonal angelegten mittelalterlichen Befestigungs- und Wohnanlagen sind heute noch der fünfeckige Bergfried erhalten, außerdem Teile der Schildmauer und ein Teil des als Wohnturm angelegten Palas.

Weiter geht es durch das Naturschutzgebiet Hohlenfelsbachtal. Die einzigartige und noch ursprüngliche Landschaft wird insbesondere aufgrund ihrer Artenvielfalt geschützt: Auf den Kalkböden gedeihen Orchideen, und auf den Feuchtwiesen sind geschützte Amphibien zuhause. Außerdem leben und brüten hier bedrohte Vogelarten wie Mehlschwalbe und Schwarzspecht. Der E1 führt durch das Hohlenfelsbachtal weiter nach Bonscheuer und erreicht wenig später das Aartal, wo der Zielort der Etappe liegt: Aarbergen-Kettenbach.

Auf dem Europäischen Fernwanderweg E1 durch den Taunus


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Der Europäische Fernwanderweg E1 in Deutschland


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