Eifelsteig Etappe 7 Blankenheim – Mirbach


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 21 Min.
Höhenmeter ca. ↑391m  ↓402m
Eifelsteig Eifel Wanderweg

In Blankenheim startend, lässt sich noch ein letzter Abschiedsblick zur Burg Blankenstein werfen. Durch den Nonnenbacher Weg führt der Eifelsteig in südlicher Richtung zunächst entlang eines Waldrandes mit Blick auf Wiesen und Felder. Durch Felder und Wälder geht es über den Nonnenbach.

Der Eifelsteig nutzt hier die Trasse des Brotpfads – spätestens an der Brotpfadhütte kann man das bemerken. Wenn der Wald sich lichtet und sich der Blick über Wiesen und Wälder ausbreiten kann, ist die Überquerung des Schafbachs nicht mehr weit.

Westlich grenzt das Naturschutzgebiet Schafbachtal an. Wir passieren Ripsdorf, das zu Blankenheim gehört und auf dem Gelände eines römischen Gutshofes entstand. Auffallend ist die spätgotische Pfarrkirche mit dem bulligen Turm, der der Kirche etwas Wehrhaftes verleiht und sehenswert ist das Brothaus aus dem 17. Jahrhundert.

Wiesen- und Heideblicke sammelnd führt der Eifelsteig auf eine Hochebene mit dem Örtchen Alendorf. Gleich zwei sehenswerte Naturschutzgebiete sind hier zu finden, die besondere Abwechslung auf dieser Eifelsteig-Etappe bringen: das Naturschutzgebiet Kalvarienberg umgibt eben diesen, der südöstlich des Dorfzentrums liegt.

Auf dem Kalvarienberg (523m) finden sich eine denkmalgeschützte Bergkapelle, eine Kriegsgräberstätte und ein Kreuzweg, auf dem in der Karwoche Prozessionen zum Bergkreuz führen. Ebenfalls an dieser exponierten Stelle liegt der Aussichtspunkt Eifel-Blick, der zur Rast einlädt. Von hier aus genießt sich der Anblick der Wacholderheiden ganz besonders.

Denn das zweite Naturschutzgebiet ist dem Wacholder gewidmet und trägt den Namen Lampertsbachtal. Das Naturschutzgebiet Lampertsbachtal zieht sich entlang des knapp 10km langen Lampertsbachs, der bei Esch entspringt und zwischen Hüngersdorf und Dollendorf in die Ahr mündet. Nach dem Eifel-Blick führt der Eifelsteig entlang des Lampertsbachs in östlicher Richtung – so lange, bis ein anderer Bach den weiteren Weg vorgibt. Der Mirbach bringt die Naturbegeher zur Erlöserkirche nach Mirbach. Und das ist wirklich ein toller Kontrast!

Eben noch die Heiden, Wälder und Bäche im Sinn und dann kommt so eine künstlerisch interessante Kirche des Weges, die das kleine Mirbach ziert. Die katholische Erlöserkirche Mirbach erhebt sich, 1902 im neostaufischen Historismus erbaut, über das Dörfchen und wird, da ist sie allerdings in der Eifel nicht alleine, Eifeldom genannt. Von außen quasi in Tarnfarben, überwältig die Innenansicht. Mosaike, wo man nur hinschaut, mit Motiven aus dem frühchristlichen Ravenna – gülden erstrahlt es. Da hat jemand lange gepuzzelt und so herrlich! Finanziert hat die Kirche Freiherr Ernst von Mirbach, Oberhofmeister der Gattin von Kaiser Wilhelm II.

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Bildnachweis (attribution,via Wikimedia Commons): 1,2 by Dietrich Krieger; 3,4 by Bungert55 [CC-BY-SA-3.0]

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