Eifeler Quellenpfad Etappe 2 Nettersheim - Kronenburg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 11 Min.
Höhenmeter ca. ↑322m  ↓264m
Eifeler Quellenpfad Wanderweg

Die zweite Tageswanderung auf dem Eifeler Quellenpfad starten wir in Nettersheim. Man spaziert entlang der Urft zum Naturzentrum Eifel. Hier kann man sich über die Entstehung der heutigen Eifellandschaft informieren und lernt vieles über die vulkanischen Ursprünge des Mittelgebirges.

Vom Naturzentrum Eifel geht durch die Kaninhecke vorbei an den Werkhäusern und Kalkbrennofen parallel zur Urft zum Römerweiher. Hinter dem Römerweiher quert man die Urft und kommt in den Archäologischen Landschaftspark Nettersheim. Hier wurden 2009 an dem schon länger bekannten römischen Tempelbezirk Görresburg die Reste der römischen Siedlung Macromagus entdeckt und teilweise für die Öffentlichkeit zugängig gemacht. Macromagus war eine der sieben Stationen an der Römerstraße von Trier nach Köln.

Man folgt dem Urfttal aufwärts ein langes Stück bis hinter den Bahnhof Blankenheim-Wald. Am Recherhof wechselt man die Uferseite und wandert nach Schmidtheim in der Gemeinde Dahlem. Ein schönes Fotomotiv bietet die katholische Pfarrkirche St. Martinus zusammen mit Schloss Schmidtheim im Ortskern. Schloss Schmidtheim wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts am Standort einer mittelalterlichen Wasserburg erbaut und befindet sich in Privatbesitz.

Hinter Schmidtheim trifft man auf einen Weiher, den die Urft befüllt. Die Urft-Quelle liegt von hier aus noch 2km weiter in den Ausläufern des Zitterwalds. Der Quellenpfad führt dort nicht hin, weil es nicht wirklich was zu sehen gibt und verläuft stattdessen oberhalb der Flugplatzes Dahlemer Binz Richtung Kronenburg.

In Kronenburg leitet der Eifeler Quellenpfad vorbei am Hasenberghof (mit sehenswerter Sammlung von Bildern der Düsseldorfer Malerschule) direkt in den mittelalterlichen Ortskern. Hier befinden sich die Ruinen der Kronenburg. Schön ist der Zustand des alten Burgberings aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Teilweise wurden die Rückseiten der Häuser in die Ringmauer integriert. Ein beliebtes Fotomotiv ist die steile Treppe, die in eine Stube führt, in der früher Ratsversammlungen abgehalten wurden. Darüber ragt ein Kirchturm empor, der als Wehrturm in die Mauer einbezogen war.

Eifeler Quellenpfad Etappen


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