Wandern rund um Amöneburg

Das Amöneburger Becken ist zwar hauptsächlich vom Ackerbau geprägt, trotzdem findet der Wanderfreund insbesondere an den Rändern des Tals schöne Wanderpassagen. Innerhalb des Beckens lohnt sich ein Besuch des Naturschutzgebiets Amöneburg. Hier wurde ein beschilderter Rundweg angelegt, auf dem man das vielfältige Naturschutzgebiet erwandern kann.

Von Amöneburg startet u.a. der Rüdigheim-Rundweg, der durchs Ohmtal nach Rüdigheim führt und auf dem Rückweg die Brücker Mühle passiert. Von der Brücker Mühle durch den Brücker Wald zur Münchmühle und über Niederklein retour führt die Mühlenwanderung Brücker Wald.

Den südwestlichen Teil des Amöneburger Beckens erkundet der Ebsdorfergrund Rundwanderweg. Er führt den Wanderer nicht nur durch Feld und Wald, sondern auch zu den historischen Ortskernen der Ortsteile der Gemeinde Ebsdorfergrund. Kennzeichen des Weges ist das farbige Gemeindewappen von Ebsdorfergrund mit der Wittelsberger Warte. Der Rundweg führt in seinem Gesamtverlauf an allen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde vorbei, z.B. dem Schlosspark Rauischholzhausen, der Burgruine Frauenberg, der Wittelsberger Warte oder dem Leidenhöfer Kopf (373m).

Durchs Amöneburger Becken führt als Fernweg auch der Thüringer Elisabethpfad. Der Pilgerweg folgt im Wesentlichen dem historischen Streckenverlauf durch die langen Hessen – ein mittelalterlicher Handelsweg, der Frankfurt mit Leipzig verband. Startpunkt ist die Georgenkirche in Eisenach. Über Homberg an der Efze, Schwalmstadt, Stadtallendorf und Kirchhain führt der Pilgerpfad dann durch Amöneburg zur Elisabethkirche in Marburg.

Ein weiteres Fernweg, der das Amöneburger Becken passiert, ist der Marburger Sternweg. Er startet in Marburg und führt über Amöneburg, Homberg an der Ohm und Ulrichstein zum Hoherodskopf (764m), dem zweithöchsten Gipfel im Vogelsberg.