Traumschleife Mannebach 111 (Saarburger Land)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑330m  ↓330m
Traumschleife Mannebach 111

Entlang des Saar-Hunsrück-Steigs von der Mosel bis an den Rhein entstanden im Laufe der Zeit schöne Rundwanderwege, die sogenannten Traumschleifen. Insgesamt gibt es 111 dieser Traumschleifen und die letzte, die trägt diese Zahl sogar im Namen: Mannebach 111.

Mannebach liegt im Norden des Saarburger Lands im gleichnamigen Bachtal. Der Mannebach firmiert später um und mündet als Albach bei Wasserliesch in die Mosel. Die Traumschleife Mannebach 111 startet am Parkplatz am Mannebacher Brauhaus (sollte man sich für die Schlusseinkehr vormerken).

Wir folgen ein Stück der Hauptstraße, verlassen diese an einer scharfen Kurve und gehen zum Mannebacher Sportplatz. Danach kreuzen wir die Landstraße und wenig später den Mannebach. Dann wandern wir zu den Höhlen in der Hinkelsgret. Hier versteckten sich die Mannebacher, als im Dreißigjährigen Krieg immer mal wieder marodierende Truppen durchs Land marschierten.

Vorbei an den Wolfsbuchen kommt man auf der Traumschleife ins Schaufelstal, ein kleines Seitental des Mannebachs. Dann wandern wir auf den Höhenzug und genießen schöne Fernsichten zu einem Moorgebiet und nach Mannebach, zu den Moselbergen bei Trier und zum Hunsrücker Hochwald z.B. vom Aussichtspunkt Kolmet, vom Aussichtspunkt Moorblick und vom Aussichtspunkt Hochwald-Hostebergblick.

Am südlichen Scheitelpunkt der Traumschleife erreichen wir Fisch. Hier wandern wir in den Ort hinein zum und kommen zum Lebensfluss im Dorfpark. Die Idee war, den Lebenslauf von der Wiege bis zur Bahre anhand eines Flusslaufs im Dorfpark nachzubilden. Entsprechende Bepflanzungen unterstreichen die jeweilige Lebensblüte.

Von Fisch aus wandern wir nun wieder Richtung Mannebach. Unterwegs genießen wir die Sicht zum Hosteberg (435m) mit dem Geheimrat-Brügmann-Turm. An klaren Tagen kann man in der Ferne den höchsten Berg des Hunsrücks erkennen, den Erbeskopf (816m). Durch die Streuobstwiesen auf dem Bickel, durch das Fischerbachtal und das sich anschließende Mannebachtal kommen wir über das sogenannte Fischer Pfädchen wieder nach Mannebach.

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