Straße der Arbeit Etappe 1 Wuppertal - Wuppertalsperre


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 52 Min.
Höhenmeter ca. ↑808m  ↓761m
Straße der Arbeit Bergisches Land

Die Straße der Arbeit beginnt im Herzen des Bergischen Lands, im sogenannten Bergischen Städtedreieck. Recht schmucklos starten wir die Wanderung in der Öhder Straße in Wuppertal. Hier stehen noch zwei alte Bleicherhäuser, namentlich das Bleicherhaus Lüttringhaus von 1718 und das Bleicherhaus Tönnies (1712).

Das Bleicherhandwerk war der Startpunkt für den wirtschaftlichen Aufschwung Wuppertals. Zum Bleichen brauchte man viel Wasser und grüne Wiesen. Beides gab’s entlang der Wupper, so dass hier Bleichereien entstanden, aus denen sich später einer der größten Textilindustrie-Cluster der Welt entwickelte. Rund 70% der Industrie in Wuppertal arbeitete im späten 19. Jahrhundert in der Textilwirtschaft.

Nachdem die Autobahn A 1 passiert ist, hält man sich südwärts, bis man die Wupper erreicht. Ab jetzt verläuft die Straße der Arbeit weggleich mit dem Wupperweg. Vorbei am Stammwerk der Unternehmensgruppe Vorwerk wandert man am nördlichen Rand des Marscheider Walds entlang der Wupper zu einem weiteren bekannten Unternehmen, der Firma Erfurt und Sohn. Die erfanden 1864 die Raufasertapeten und sind für dieses Produkt bis heute Weltmarktführer.

Der Wupper folgend erreicht die Straße der Arbeit den Wuppertaler Stadtteil Beyenburg. Durch den historischen Ortskern rund um die Klosterkirche St. Maria Magdalena wandert man zum Beyenburger Stausee. Der Blick über den See zu der auf dem Bergrücken oberhalb der Wupper gelegenen Klosterkirche ist wohl eines der am meisten fotografierten Motive von Wuppertal.

Es geht weiter wupperaufwärts und die Straße der Arbeit erreicht das Stadtgebiet von Radevormwald. Im Stadtteil Dahlerau passiert man das Wülfing-Museum. In den früheren Wülfing-Werken produzierten über tausend Arbeiter Wolltuch aus Kammgarnen. Und viele wohnten direkt am Werk, so dass eine richtige kleine Industriestadt entstand. 1996 kam das Aus. Heute zeigt das Wülfing-Museum in Originalkulisse u.a. die größte Dampfmaschine im Bergischen Land, die immerhin stolze 400 PS leistete.

Der nächste Ort wupperaufwärts ist Dahlhausen, wo man an einer Staustufe der Wupper vorbei wandert, bevor man wenig später einen doch deutlich größeren Stausee als Etappenziel erreicht: die Wuppertalsperre. Die Wuppertalsperre wurde in den 1980er Jahren im Schnittpunkt von Radevormwald, Hückeswagen und Remscheid erbaut und ist heute mit einer Fläche von 227ha einer der größeren Seen im Bergischen Land.

Straße der Arbeit Etappen


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