Wuppertalsperre

Die Wuppertalsperre liegt im Schnittpunkt von Radevormwald, Hückeswagen und Remscheid. Der Staudamm der Wuppertalsperre wurde, nach Vorarbeiten in den 1960er Jahren, 1982-87 in der zu Radevormwald zählenden Ortslage Krebsöge erbaut. Die Inbetriebnahme erfolgte 1989. Damit ist die Wuppertalsperre eine der jüngsten Talsperren in Nordrhein-Westfalen.

Die 227ha große Wuppertalsperre wird von sechs Zuflüssen gefüllt: die Wupper, der Wiebach, die Dörpe, der Feldbach, der Lenneper Bach und der Kretzer Bach fließen in die Wuppertalsperre. Bei Vollstau hält der 320m breite und 40m hohe Staudamm der Wuppertalsperre über 25 Mio. Kubikmeter Wasser zurück.

Als Brauchwassertalsperre ist die Wuppertalsperre für zahlreiche Freizeitaktvitäten nutzbar, wenngleich Schwimmen nicht offiziell erlaubt ist, sondern vom Wupperverband nur geduldet wird. Das wichtigste Anlaufziel an der Wuppertalsperre ist daher wahrscheinlich der kleine Ort Kräwinklerbrücke mit der Wassersport- und Freizeitanlage Kräwi. Hier gibt’s große Liegewiesen, Verpflegung, Parkplätze und Bootsverleih.

Kräwinklerbrücke ist besonders bei Tauchern ein Begriff, kann man doch in der Wuppertalsperre ein ganz besonderes Taucherlebnis machen: die historische Kräwinklerbrücke wurde vor der Flutung der Wuppertalsperre nicht abgerissen und kann heute durchtaucht werden. Die Kräwinklerbrücke ist übrigens – wenngleich unter Wasser gelegen – die älteste erhaltene Brücke über die Wupper. Sie stammt im Kern aus dem 14. Jahrhundert.

Kränwinklerbrücke besteht allerdings nicht nur aus dem Strandbad, sondern hat auch eine kleine Kirche. Die evangelische Kirche Kräwinklerbrücke wurde 1951-53 erbaut und wird heute vielfach von Wanderern besucht, da man ab Kränwinklerbrücke auch gut zu Touren um die Wuppertalsperre aufbrechen kann.

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