Dahlhausen (Radevormwald)

Dahlhausen gehört wie Dahlerau zu den sogenannten Wupperortschaften der Stadt Radevormwald und ebenfalls wie Dahlerau war Dahlhausen vor allem im 19. Jahrhundert ein wichtiger Industriestandort. Hier fertigte die Textilfabrik Hardt & Pocorny mit bis zu tausend Beschäftigen Wolle und Garne. 1905 wurde für die Produktion eine tausend PS starke Dampfmaschine in Betrieb genommen, einer der stärksten Maschinen, die im Tal der Wupper ihre Arbeit verrichteten.

Später gewann man auch noch zusätzliche Energie durch die Stauanlage Dahlhausen, die 1921-22 eingerichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stauanlage Dahlhausen zweimal teilweise saniert, 1989 unter Denkmalschutz gestellt und von 1997-99 vollständig saniert. Die Stauanlage Dahlhausen ist in Privatbesitz und wird noch heute genutzt.

Dahlhausen ist auch Standort des Museumsbahnhofs Dahlhausen. Dahlhausen liegt an der 1886 erbauten Wuppertalbahn, die von Oberbarmen über Radevormwald nach Halver führte. Auf dem Abschnitt von Wilhelmstal über Dahlhausen, Dahlerau und Remlingrade nach Beyenburg soll als Museumsbahnstrecke genutzt werden. In Dahlhausen stehen die meisten Fahrzeuge des Bergische Bahnen Fördervereins Wupperschiene.