Rundwanderung Hügel, Seen und eine Schlucht (Hoher Westerwald)


Erstellt von: garmini
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 31 Min.
Höhenmeter ca. ↑206m  ↓206m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Birkenhof BrennereiBirkenhof Brennerei

Die Renneroder Hochfläche ist eine der Kernregionen des Hohen Westerwalds. Hier hat die örtliche Touristik eine sogenannte Erlebnisschleife am Westerwaldsteig ausgearbeitet, die nicht als eigener Weg markiert ist, sondern das bestehende Wanderwegenetz sinnvoll nutzt. Damit man sich nicht verläuft, lädt man sich einfach den GPS-Track auf sein Navigationsgerät.

Gestartet wird die Rundwanderung am Wanderparkplatz Aspen am Friedhofsweg in Rennerod. Hier folgen wir zunächst der Beschilderung des Westerwaldsteigs und erreichen schon bald den Seitenstein (497m), eine Basaltaufschichtung, die sich rund 20m aus dem Waldboden erhebt. Ein innerer und ein äußerer Ringwall umgeben den Seitenstein, deren Konturen auf der westlichen Seite noch deutlich zu erkennen sind. Welche Bedeutung die beiden Ringwälle hatten, ist nicht genau bekannt. Man nimmt jedoch an, dass es sich hier um eine keltische Kultstätte gehandelt hat.

Nachdem die Kreisstraße nach Hellenhahn-Schellenberg passiert ist, kommt man zu den Secker Weihern. Die Secker Weiher wurden im 17. Jahrhundert angelegt und bilden heute ein schönes Naherholungsgebiet mit vielen gut ausgebauten Wanderwegen. Mit der Errichtung der beiden Weiher wurde auch ein Jagdschloss errichtet, was sich noch im Flurnamen Alte Burg widerspiegelt. Das Schloss selbst wurde 1824 in den Ort versetzt, um es als Schule und heute als Rathaus zu nutzen.

Es geht weiter zum Dappricher Hof, wo über den örtlichen Wanderweg R29 der Einstieg in die Holzbachschlucht erfolgt. Das bereits seit 1929 ausgewiesene Naturschutzgebiet Holzbachschlucht zählt neben dem Erdbach im hessischen Breitscheid zu den schönsten Bachdurchbrüchen im Westerwald. Der Holzbach bahnt sich hier auf einer Länge von 1km den Weg bis zu 30m tief durch den Basalt und hat ein wildromantisches Tal mit steilen Felswänden geschaffen. Eine Brücke am Ende der schlucht verbindet beide Uferseiten.

Zurück am Hofgut Dapprich – ein historisches Hofgut, das bereits im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wird – geht es auf dem Ortswanderweg R24 weiter nach Seck. In Seck stoßen wir auf den Ortswanderweg R21, dem wir zurück nach Rennerod folgen.

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