Plackweg Etappe 3 Hönnetal - Arnsberg


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 27 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑703m  ↓723m
Plackweg Hauptwanderweg 1 SGV

Die dritte Tageswanderung auf dem Plackweg – dem Hauptwanderweg 1 im Sauerland – startet in Volkringshausen im Hönnetal. Von Volkringhausen, einem Ortsteil von Balve, folgt der Plackweg der Hönne flussabwärts. Das enge Tal mit seinen steil aufsteigenden Felswänden gehört zu den schönsen Landschaften in Nordrhein-Westfalen. Charakteristisch für das Hönnetal sind seine vielen Höhlen. Und ein davon erreicht man in Binolen.

Die Reckenhöhle ist eine Tropfsteinhöhle, von der rund 300m für Besucher als Schauhöhle zugänglich sind. Entdeckt wurde die Reckenhöhle 1888. Die Schauhöhle wurde bereits zwei Jahre später eröffnet. Im Lehm der Reckenhöhle wurden zahlreiche Fossilien nachgewiesen, u.a. das Skelett eines Höhlenbären, das heute im Heimatmuseum Menden zu bewundern ist.

Hinter der Reckenhöhle verlässt der Plackweg das Hönnetal und leitet über den Grübecker Berg (272m) nach Eisborn. Weiter geht es über den Heggenberg (314m) zum Kloster Oelinghausen im Arnsberger Stadtteil Holzen. Kloster Oelinghausen wurde 1174 gegründet und im 17. Jahrhundert in ein Damenstift umgewandelt. Die gotische Kirche des ehemaligen Klosters stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Der Plackweg leitet weiter ostwärts und erreicht schon bald Herdringen. In Herdringen fällt das Schloss Herdringen ins Auge, das in seiner heutigen neugotischen Form 1844-53 erbaut wurde. In den 1960er Jahren war Schloss Herdringen Drehort und Kulisse für zwei Edgar-Wallace-Filme (Der schwarze Abt und Der Fälscher von London). Auch die ZDF-Serie "Krupp – Eine deutsche Familie" wurde auf Schloss Herdringen gedreht. Schloss Herdringen steht heute als Veranstaltungsort zur Verfügung. U.a. traten auf Schloss Herdringen in den letzten Jahren die Fantastischen Vier, Peter Fox und BAP auf.

Weiter geht es auf dem Plackweg nach Müschede ins Tal der Röhr. Durchs Waldreservat Obereimer führt der Plackweg zur Rüdenburg. Die Rüdenburg wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Heute finden sich vor allem im Bereich der Vorburg noch sichtbare, teilweise wieder hergestellte Reste der Anlage. Darunter sind die Mauer zwischen Vor- und Hauptburg und die unteren Teile des Bergfrieds. Im Bereich der Hauptburg sind die unteren Bereiche des neueren Wohngebäudes sichtbar. Ein Großteil der Burgmauer ist wie auch der ältere Palas und der zweite große Turm nicht mehr sichtbar. Von der Rüdenburg geht es schließlich hinab ins Ruhrtal.

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