Neckarsteig


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 124 km
Gehzeit o. Pause: 32 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑3990m  ↓4014m
Neckarsteig Fernwanderweg Neckartal Odenwald Wegzeichen

Der Neckarsteig ist ein knapp 120km langes Teilstück des Neckarwegs, der den Neckar von der Quelle bis zur Mündung begleitet. Der Neckar ist mit einer Länge von 362km der wichtigste Fluss in Baden-Württemberg.

Der Neckarsteig wird vom Odenwaldklub betreut. Der 2012 offiziell eingeweihte Neckarsteig leitet von Heidelberg durch den Naturpark Neckertal-Odenwald nach Bad Wimpfen. Unterwegs passiert man eine Reihe von Burgen und historischer Stätte und genießt herrliche Aussichten auf das Neckartal.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Neckarsteigs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx). Die acht Tagesetappen des Neckarsteigs werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Tageswanderungen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Neckarsteig Etappe 1 von Heidelberg nach Neckarsteinach (21km)

Wanderatlas-Empfehlung: Vom Schloss Heidelberg über die Himmelsleiter (1.200 Stufen) hinauf auf den Königstuhl und dann durch den Wald mit einigen schönen Aussichten auf die Neckarschleife nach Neckargemünd und zur Burgfeste Dilsberg – das sind die Highlights entlang des Weges.


Neckarsteig Etappe 2 von Neckarsteinach nach Hirschhorn (16km)

Wanderatlas-Empfehlung: In der Vierburgenstadt Neckarsteinach muss man natürlich auch eine Burg erklimmen. Der Neckarsteig führt hinauf zur Hinterburg. Später passiert man den Goetheblick am Hohen Darsberg (440m) mit schönem Blick ins Neckartal.


Neckarsteig Etappe 3 von Hirschhorn nach Eberbach (12km)

Wanderatlas-Empfehlung: Über den Marktplatz von Hirschhorn und vorbei an der Karmeliter-Klosterkirche kommt man zur Burg Hirschhorn, von der man schön auf den Neckar blickt. Später passiert man den Steinernen Tisch und die Gretengrundhütte, bevor man Eberbach erreicht.


Neckarsteig Etappe 4 von Eberbach nach Neunkirchen (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durch die Kulturlandschaft Breitenstein wandern wir zum Ernst-Hohn-Pavillon mit schönem Blick ins Neckartal. Über die Felsformation Teufelskanzel kommt man zur Staustufe Rockenau und wechselt das Neckarufer. Burgruine Stolzeneck und der malerische Reihersee liegen am weiteren Weg.


Neckarsteig Etappe 5 von Neunkirchen nach Neckargerach (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Von der Minneburg geht es in das Urstromtal des Neckars, der einst um den Mittelberg herumfloss. Heute hat es sich hier der Krebsbach bequem gemacht. Vom malerischen Neckarkatzenbach kann man gut den ehemaligen Lauf des Neckars begutachten, bevor wir über einen historischen Treidelpfad entlang des Neckars zum Etappenziel kommen.


Neckarsteig Etappe 6 von Neckargerach nach Mosbach (13km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf schmalen Pfaden (und nur mit Trittsicherheit und einigermaßen gutem Wetter passierbar) geht es durch die Margarethenschlucht mit ihren acht Wasserfällen. Später kommt man durchs Naturschutzgebiet Schreckberg und das Landschaftsschutzgebiet Henschelberg zum malerischen Marktplatz von Mosbach.


Neckarsteig Etappe 7 von Mosbach nach Gundelsheim (13km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Neckarsteig trifft auf dieser Etappe u.a. auf das Mahnmal Neckarzimmern (das an die erste große Deportation deutscher Juden erinnert), Burg Hornberg (hier lebte Götz „Leck mich am Arsch“ von Berlichingen gute 45 Jahre), die Michaelskapelle (eines der ältesten Gotteshäuser am Neckar) und Schloss Horneck.


Neckarsteig Etappe 8 von Gundelsheim nach Bad Wimpfen (14km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf der Schlussetappe gibt es noch mal viel Neckarkontakt. Man passiert Burg Guttenberg (seit 800 Jahren dauerhaft bewohnt und daher gut in Schuss), einen der größten jüdischen Friedhöfe in Südwestdeutschland, die über tausend Jahre alte Bergkirche in Heinsheim und die mittelalterliche Altstadt von Bad Wimpfen mit den Resten der größten Kaiserpfalz nördlich der Alpen.


Bildnachweis: Von Kunstlerbob (www.robert-bauer.eu) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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