Harkortweg Etappe 7 Ratingen - Düsseldorf


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 45 Min.
Höhenmeter ca. ↑98m  ↓140m
X17 Wegweiser

Der Ratinger Stadtteil Hösel ist Startort für die Schlussetappe des Harkortwegs. Wir beginnen die Tour am Bahnhof Hösel und folgen der Bahntrasse bis zur Autobahn A 3, die nun gekreuzt werden muss.

Hinter der Autobahn wandert man durch den Ratinger Stadtwald zur nächsten Überlandstraße, der A 52, die man auf Höhe des Gratenpoeter Sees erreicht. Hinter der Autobahn erreicht man Düsseldorfer Stadtgebiet und spaziert oberhalb des Flughafens Düsseldorf nach Kalkum.

In Kalkum leitet der Harkortweg auf die katholische St. Lambertus Kirche zu, deren älteste Bauteile aus dem 11. Jahrhundert stammen. Die dreischiffige romanische Basilika steht auf einer leichten Anhöhe, zeigt sich recht kompakt mit einem stämmigen Turm. Der Hauptaltar und der Taufstein der Kalkumer St. Lambertus Kirche stammen beide aus dem 13. Jahrhundert.

Vorbei am Kalkumer Schlosspark (Abstecher hinein lohnt sich!) leitet der Harkortweg durch die Oberdorfstraße und die Kreuzbergstraße zum Klemensplatz in Kaiserswerth. Der Klemensmarkt setzt sich quasi nahtlos in den langgestreckten Kaiserswerther Markt fort und man genießt die fast schon mediterrane Stimmung in einer der schönsten Ecken von Düsseldorf.

Der Kaiserswerther Markt geht bis an den Rhein hinan. Hier halten wir uns links und folgen der Rheinpromenade zur katholischen Pfarrkirche St. Suitbertus, die als Klosterkirche ihren Ursprung im 8. Jahrhundert hat. Das heutige Kirchengebäude entstand im Wesentlichen zwischen 11. und 13. Jahrhundert. In der 1967 zu Basilika erhobenen Suitbertuskirche steht der 1264 geschaffene Suitbertusschrein mit den Gebeinen des heiligen Suitbertus, der um das Jahr 700 das Kloster Kaiserswerth gründete.

Durch die Burgallee kommt der Harkortweg schließlich zur Kaiserpfalz. Die heutigen Ruinen stammen aus der Zeit von Kaiser Barbarossa (12. Jahrhundert). Die Kaiserpfalz bestand damals aus einem dreigeschossigen Palas, in dessen Mitte ein 55m hoher Bergfried stand. Im 18. Jahrhundert wurde die Kaiserpfalz geschleift. Dennoch besitzt die rheinseitig gelegene, sechs Meter dicke Westfront des Palas immer noch eine Breite von fünfzig Metern und ist 14m hoch.

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