Erlebnisschleife Fuchsbau, Arnika und Bergeshöhe (an der Fuchskaute)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 11 Min.
Höhenmeter ca. ↑286m  ↓286m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Oh, du schöner Westerwald, über deine Höhe pfeift der Wind so kalt… Ja, ja, im Hohen Westerwald herrscht meist ein frisches Lüftchen und das gilt besonders für die Fuchskaute (657m), den höchsten Berg im Westerwald. Hier startet die sogenannte Westerwaldsteig-Erlebnisschleife Fuchsbau, Arnika und Bergeshöhe.

Auf der Fuchskaute ist nicht der Hund begraben, sondern hier hat der Fuchs seine Höhle (Kaute). An und auf der Basalthochebene der Fuchskaute haben das raue Klima und die traditionelle Art der Weidenutzung Wiesen entstehen lassen, die sonst typisch für die Alpen sind. Fast 300 Blütenpflanzen- und Baumarten, 300 Schmetterlings- und fast 50 verschiedene Vogelarten wurden an der Fuchskaute gezählt, die zum Europäischen Vogelschutzgebiet Westerwald zählt.

Wir wandern von der Fuchskaute aus los in nördliche Richtung, genießen die raue Westerwälder Natur und steuern zum Dreiländereck, wo Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz aufeinandertreffen. Nachdem die Kreisstraße K 38 passiert ist, ändern wir die Richtung nach Osten und erreichen das zu Breitscheid zählende Rabenscheid.

Das Bild von Rabenscheid wird durch die evangelische Kirche geprägt. Dem mittelalterlichen Westturm, dessen Westecken durch geböschte Vorlagen gestützt werden, schließt sich eine 1767 errichtete Saalkirche an.

Hinter Rabenscheid kreuzen wir das Aubachtal (ein Zufluss der Dill) und kommen dann zum Flugplatz Breitscheid auf der Hub. Weiter in südliche Richtung wandern wir über den Bartenstein (614m) und erreichen dann den Heisterberger Weiher. Der Heisterberger Weiher liegt in der Gemarkung von Driedorf. Gestaut wird der Amdorfbach und das schon seit dem frühen 18. Jahrhundert. Damals wollte Fürst Wilhelm von Nassau-Dillenburg sicherstellen, dass genug Fisch auf den Teller kam.

Wir wandern am Heisterberger Weiher, heute ein beliebte Naherholungsgebiet, entlang und kreuzen wenig später erst die Kreisstraße K 83, dann die Landstraße L 3391. Parallel zur Bundesstraße B 414 geht es dann wieder retour zur Fuchskaute. Hier kann man in der Fuchskaute Lodge die Schlussrast machen. Hier gibt es Biergarten, Restaurant, Konditorei und Schlafplätze – man kann sich’s also richtig gut gehen lassen.

Bildnachweis: Von Muck [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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