Elbbach (Lahn)

Birkenhof BrennereiBirkenhof Brennerei

Der Elbbach ist ein knapp 41km langer Zufluss der Lahn. Er entspringt bei Ailertchen im Westerburger Land. Ailertchen ist ein kleiner Ort, der vor allem durch seinen Flugplatz bekannt ist. Am südlichen Ortsrand starten und landen Segelflieger, Fallschirmspringer, Motorflugzeuge, Drachen und Paraglider. Man kann Rundflüge über den Westerwald buchen oder sich ausbilden lassen. Am Nordrand der Straße von Ailertchen nach Dreisbach lohnt die 1931 aus Westerwälder Basaltsteinen erbaute Wendelinus-Kirche einen Zwischenhalt.

Der Elbbach entspringt nicht aus einer zentralen Quelle, sondern speist sich aus einem Hochmoor bei Ailertchen. Schon bei Langenhahn ist die Elb ein kleines Wiesenbächlein, aber erst nach Zulauf von Schafbach und Holzbach bei Gemünden, hat der Elbbach eine ansehnliche Breite erreicht.

Bis Langendernbach fließt die Elb in West-Ost-Richtung, dann knickt sie südlich ab, durchfließt den Elbbachgrund und erreicht die Stadt Hadamar. Bei Niederhadamar wird der Elbbach von der St. Wendelinbrücke überspannt, der vermutlich ältesten Steinbrücke Hessens. Hinter Hadamar mündet der Elbbach bei Limburg-Staffel in die Lahn.

Der Name Elbe bzw. Elb kann zurückgeführt werden auf das altnordische Wort elfr. Das keltischen Albis und das germanische Albia sind die sprachlichen Weiterentwicklungen, die letztendlich zum Namen Elb(e) führen. Den weiblichen Artikel verdankt die Elb der fränkischen Zeit, in der man kleinere Flüsse so bezeichnete.

Immer noch eine Herausforderung ist die Erwanderung der Elb vom Ursprung aus, sprich: Man folgt dem Bachlauf. Man muss teilweise durch die Elb waten, muss über eingezäunte Weiden und durch schlammigen Grund. Aber was nimmt man für ein Abenteuer nicht alles auf sich.