Dierdorfer Senke

Die Dierdorfer Senke markiert den Übergang vom Oberen Westerwald an der Westerwälder Seenplatte zum Rhein-Westerwald und dem Wiedtal. Hauptort der Dierdorfer Senke ist Dierdorf, das sich zu beiden Seiten des Holzbachs erstreckt.

Der Holzbach prägt das Landschaftsbild der Dierdorfer Senke auf seinem 44km langen Weg von Steinen über Herschbach nach Dierdorf und weiter bis nach Döttesfeld im Puderbacher Land. In Döttesfeld mündet der Holzbach dann in die Wied.

Im Süden wird die Dierdorfer Senke durch den Saynbach abgegrenzt, der hier die Kleinlandschaft des Isenburger Sayntals gestaltet. Der Saynbach entsteht bei Oberhaid durch den Zusammenfluss von Großem Saynbach (entspringt an der Westerwälder Seenplatte) und Kleinem Saynbach (entspringt im Westerburger Land). Die Sayn markiert einen Teil der Südgrenze des Rhein-Westerwalds und präsentiert sich als windungsreiche Tallandschadt mit sanften Waldhängen und Wiesen.

Eingebettet zwischen den Fremdenverkehrsmagneten Westerwälder Seenplatte, Kannenbäckerland, Rengsdorfer Land und Puderbacher Land führt die waldreiche Dierdorfer Senke ein touristisches Stiefmütterchendasein. Das verspricht für den Wanderer stille und einsame Touren, die höchstens von den Verkehrsstraßen – der B 413 und der A 3 – getrübt werden können.