Bonifatius-Route Etappe 5 Kloster Engelthal - Glauberg


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑261m  ↓280m
Bonifatius-Route Wegzeichen

Die Tagestour 5 auf der Bonifatius-Route von Mainz nach Fulda startet an der Abtei Kloster Engelthal in der Wetterau. Das 1268 begründete Kloster wurde im Dreißigjährigen Kriegt zerstört und erst 1666-1750 im Stil des Spätbarocks neu aufgebaut. Nach der Säkularisation 1803 wurde das Kloster privat genutzt. Erst seit 1962 ist es wieder ein Kloster und wird von Benediktinerinnen vom Allerheiligsten Sakrament der Abtei vom Heiligen Kreuz in Herstelle bewohnt.

Vom Kloster Engelthal leitet die Bonifatius-Route weiter nach Altenstadt. Hier wandert man direkt auf die evangelische Nikolaikirche zu. Die Nikolaikirche wurde 1717 errichtet, der Wehrturm stammt noch aus dem 15. Jahrhundert. Nach der Kirche kommt man auf die Vogelsbergstraße. Hier – unweit des Supermarkts – stand einst ein Römerkastell, das zum Grenzwall Limes gehörte.

Grob dem Lauf des Limes folgt die Bonifatius-Route jetzt südwärts nach Oberau und weiter nach Rommelhausen, dem größten Ortsteil der Gemeinde Limeshain. Bevor man die erste Fußgängerampel überquert, ist linkerhand der Barbarossabrunnen zu sehen, aus dem der Legende nach der Kaiser schon Wasser getrunken haben soll. Im Dorf geht man vorbei an der kleinen denkmalgeschützten Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Hinter Rommelhausen passiert man die Autobahn A 45 und kommt nach Himbach, einem Straßendorf mit eindrucksvollen Fachwerkhäusern, insbesondere dem historischen Rathaus.

Von Himbach leitet die Bonifatius-Route nordwärts nach Düdelsheim. Düdelsheim liegt am Seemenbach, einem 37km langen Zufluss der Nidder. Von Düdelsheim führt die Bonifatius-Route nordwärts zum Glauberg (276m). Hier am Glauberg siedelten schon im 5. Jahrtausend vor unserer Zeit Menschen. Später, so 600 v.Chr., wohnten Kelten auf dem Glauberg. In den 1990er Jahren entdeckte man die reich geschmückten Gräber von mehreren keltischen Krieger, die man daher den keltischen Fürstengräber zurechnet.

Alles über die Kelten am Glauberg erfährt man in dem 2011 eröffneten Museum Keltenwelt am Glauberg, in dem natürlich auch die Stücke ausgestellt sind, die man bei den Grabungen 1994-97 geborgen hat. Berühmtestes Stück der Keltenwelt am Glauberg ist der Keltenfürst vom Glauberg, eine mannshohe Steinstatue eines Herrschers aus dem 5. Jahrhundert vor Christus.

Die fünfte Etappe der Bonifatius-Route endet kurz hinter dem Keltenwelt-Museum im kleinen Ort Glauberg, der zur Gemeinde Glauburg gehört.

Bonifatius-Route Etappen


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