Bitburger Gutland

Das Bitburger Gutland schließt sich nach Süden an den Islek und die Waldeifel an. Anders als diese Landschaften, eignet sich das weite und wellige Hochland rund um die Kreisstadt Bitburg sehr gut für die Landwirtschaft. Das Hochland flacht nach Süden Richtung Trierer Land ab und wird von den Tälern von Prüm, Nims und Kyll durchzogen.

Was sollte man gesehen haben, wenn man ins Bitburger Gutland fährt? Auf jeden Fall locken einige Ausflugsziele. Da ist z.B. der Eifelpark Gondorf (ein kombinierter Wild- und Freizeitpark), da ist das Fritz-von-Wille-Museum im Haus Beda (Fritz von Wille gilt als der Maler der Eifel) und da ist natürlich der Stausee Bitburg als beliebtes Naherholungsgebiet im Prümtal.

Lohnenswert ist auf jeden Fall ein Besuch der Villa Otrang, die als eine der am besten erhaltenen römischen Landvillen nördlich der Alpen gilt. Bei Herforst ist ein kleines Stück der Langmauer rekonstruiert. Die 72km lange Langmauer wurde von den Römer angelegt und fasste einen kaiserlichen Gutsbezirk ein.

Alte Gemäuer, aber etwas jüngeren Datums, gibt es im historischen Kern von Dudeldorf zu sehen. Und darüber hinaus sind eine Reihe Burgen und Schlösser im Bitburger Gutland erhalten, etwa Schloss Hamm, Schloss Wolsfeld, Burg Rittersdorf und Burg Ließem.

Kirchen sind oft weithin sichtbare Landmarken und dies gilt ganz besonders für die Pfarrkirche St. Philippus und St. Jakobus, gebaut aus dem fürs Bitburger Gutland typischen roten Sandstein und mit 70m hohem Turm. Weitere Sakralbauten, die ins Auge fallen, sind die Liebfrauenkirche aus dem 15. Jahrhundert, Alt St. Hubertus mit Fresken aus der Zeit um 1500 und die Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt.