Alsfelder Mulde

Die Alsfelder Mulde bildet den nördlichen Rand des Vogelsbergs im Übergang zum Knüllgebirge. Zur Wanderregion Alsfelder Mulde gehören die Städte Alsfeld, Romrod und Kirtorf sowie die Gemeinden Antrifttal und Schwalmtal. Landschaftlich zählt die Alsfelder Mulde zur sogenannten Westhessischen Senke, die sich von Alsfeld im Süden bis hinauf nach Bad Karlshafen zieht an der Einmündung der Diemel in die Weser.

Wer sich schon mal mit einem Hessen unterhalten hat, genauer mit einem Vogelsberg-Hessen, wird gemerkt haben, dass es zwei Betonungen für das A gibt und dass der Hesse für das Wörtchen „als“ mit einem langen A gesprochen eine andere Bedeutung hat. "Aals" heißt nämlich sowie wie „immer“ oder „dauernd“.

Der Legende nach ist die Stadt Alsfeld und somit die Wanderregion folgendermaßen zu ihrem Namen gekommen: Um 1200 soll der Landgraf von Hessen-Thüringen zu Pferd den Vogelsberg besucht haben. Auf dem Homberg (450m) muss ein heftiger Wind gefegt sein, was den Landgrafen zum Ausruf bewog: „Aals fällt mir der Hut vom Kopp“. Und aus „Aals fällt“ soll Alsfeld geworden sein.

Ob nun zu Pferde oder auf Schusters Rappen, die Alsfelder Mulde hat eine Menge zu bieten. Unbedingt sehenswert ist das Alsfelder Rathaus und ein Rundgang durch die Altstadt von Alsfeld, die man mit einem Besuch im Regionalmuseum Alsfeld abschließen kann.

Sehenswert sind in der Alsfelder Mulde auch Schloss Romrod und Schloss Altenburg, der Kirchenstumpf in Lehrbach, eines der ältesten erhaltenen Taufbecken Deutschlands in Hopfgarten, die Walpurgiskirche und die christlich-jüdische Totenhalle auf dem Frauenberg, die Antrifttalsperre und das Naturschutzgebiet Buchhölzer Teich.