Westfälischer Jakobsweg Etappe 8 Herdecke - Schwelm


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 27 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 16 Min.
Höhenmeter ca. ↑893m  ↓806m
Westfälischer Jakobsweg Wegzeichen Markierung Beschilderung

Herdecke, die Stadt zwischen Hengsteysee und Harkortsee, ist Start für die achte Tagestour auf dem Westfälischen Jakobsweg. Wir beginnen unsere Wanderung an der evangelischen Stiftskirche St. Marien.

Schon 819 – so sagt man – sei in Herdecke ein Damenstift gegründet worden. Die Stiftskirche St. Marien war das zugehörige Gotteshaus und zeigt noch heute wesentliche Substanz der karolingischen Anlage aus dem 9. Jahrhundert. Größere Veränderungen fanden im 13. Jahrhundert statt.

Durch den sehenswerten Altstadtkern von Herdecke spazieren wir zum Ruhrtal, passieren den geschichtsträchtigen Fluss mit der B 54 und wandern hinauf zum Kaisberg (185m). Weithin sichtbar ist der Freiherr-vom-Stein-Turm auf dem Kaisberg.

Dann geht es zum imposanten Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle, der 1849 unter dem Namen Bahnhof Herdecke eröffnet wurde. Elf Einfuhrgleise, zwei Berggleise, die der Sortierung der zahlreichen Güterwagen dienen, und vierzig Richtungsgleise, auf denen die Güterwagen zu Zügen in die gewünschte Fahrtrichtung gebildet werden – eine beeindruckende Anlage.

Weniger imposant ist der Hagener Stadtteil Vorhalle, durch den wir jetzt südwärts gehen, um das Naturschutzgebiet Funckenhauser Bachtal zu erreichen. Durch ein schönes Waldgebiet leitet der Westfälische Jakobsweg über Geweke ins Tal der Ennepe und weiter in den Hagener Stadtteil Haspe.

Durch die Tillmannstraße gehen wir auf die katholische St. Bonifatius Kirche zu, ein dreischiffiger Backsteinbau, der 1869-72 im neugotischen Stil errichtet wurde. Von Haspe aus geht es hinauf zur Hesterhardt, einem langgestreckten Höhenzug am nördlichen Rand der Breckerfelder Hochfläche.

Über die Hesterhardt wandert man auf dem Jakobsweg nach Gevelsberg. Durch die Mittelstraße kommt man zur evangelischen Erlöserkirche, die 1826-30 an Stelle der historischen Stiftskirche entstand.

Es geht weiter in Generalrichtung Südwest und nach einiger Zeit erreicht man Haus Martfeld, ein früheres Rittergut, in dem seit 1962 das Heimatmuseum Schwelm seine Ausstellungsstücke zeigt. Der älteste Teil von Haus Martfeld ist der Rundturm, den man auf Mitte des 15. Jahrhunderts datiert.

Von Haus Martfeld wandern wir weiter hinein ins Zentrum von Schwelm, das als Grenzstadt zwischen Westfalen und dem Rheinland gilt. Ziel der Tagestour ist die evangelische Christuskirche, mit 1.200 Sitzplätzen eine der größten Kirchen Westfalens.

Westfälischer Jakobsweg Etappen


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