Westerwald-Wanderweg vom Stöffelpark durch die Holzbachschlucht nach Westerburg


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 25 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑437m  ↓446m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Birkenhof BrennereiBirkenhof Brennerei

Startpunkt unserer Tageswanderung durch den Westerwald ist der Stöffelpark bei Enspel im Hohen Westerwald. Eine Besichtigung des Stöffelparks sollte man schon am Vortag gemacht haben, denn heute stehen 25 Kilometer Strecke auf dem Plan.

Wir folgen der kleinen Kreisstraße K 65 nach Stockum-Püschen und kommen hier vorbei am Stöffelturm. Vom 17m, hohen Stöffelturm mit integrierter Wetterwarte hat man einen umfassenden Überblick über das Erlebnisparkgelände und den noch aktiven Steinbruch am Stöffel.

Es geht oberhalb von Stockum-Püschen in östliche Richtung nach Ailertchen, wo wir den hier noch sehr kleinen Elbbach kreuzen und dann zum Flugplatz Ailertchen spazieren. Hier orientieren wir uns weiter gen Osten und wandern oberhalb von Halbs weiter bis zum 80ha großen Wiesensee, der in seiner heutigen Form 1971 aufgestaut wurde, um den Tourismus zu unterstützen.

Wir folgen dem Wiesenseeufer von Pottum aus über Stahlhofen bis zum Winner Ufer im Süden. Hier steht das Lindner Hotel mit eigenem Golfplatz. Als nächstes Zwischenziel steuert der Westerwald-Wanderweg die beiden Secker Weiher an, die bereits im 17. Jahrhundert angelegt wurden und heute ein beliebtes Naherholungsgebiet im Hohen Westerwald sind.

Vorbei am Campingplatz und Haus Waldesruh kommt man zur Landstraße L 300, kreuzt diese und wandert ins Holzbachtal, das man auf Höhe des Dappricher Hofs erreicht. Der Dappricher Hof ist seit dem 13. Jahrhundert urkundlich bekannt und heute ein beliebtes Waldcafé.

Hinter dem Dappricher Hof beginnt die Holzbachschlucht, die bereits 1929 als Naturschutzgebiet Holzbachdurchbruch ausgewiesen wurde. Von den hohen Felswänden der Schlucht brechen immer wieder Brocken herunter. Basaltblöcke, die im Gewässerbett liegen bleiben, und umgestürzte Bäume verleihen der engen Holzbachschlucht ihren für den Westerwald einzigartigen Charakter.

Am Ende der Holzbachschlucht öffnet sich das Holzbachtal wieder und wir kommen nach Gemünden. Hier treffen wir auf die Stiftskirche St. Severus. Das Stift St. Severus ist seit dem 9. Jahrhundert dokumentiert. Die heute evangelische Stiftskirche wurde vermutlich im 11. Jahrhundert errichtet und zeigt noch Reste romanischer Malerei aus dem 12. Jahrhundert.

Von Gemünden aus halten wir uns westwärts und wandern hinauf zum Katzenstein, einer Felsformation aus Basalt. Am Katzenstein kann dann die schöne Aussicht über Westerburg und die Umgebung genießen.

Dann kommen wir schließlich hinein nach Westerburg und zum Schloss Westerburg, Stammsitz der semperfreien Herren von Westerburg, die direkt dem Kaiser unterstellt waren. Das Gebäude, in dem sich der große Saal der Burg befindet, wurde zwischen 1476 und 1483 fertig gestellt. Die übrigen Bauteile der Westerburg stammen allesamt aus dem 18. Jahrhundert.

Westerwald-Wanderweg Etappen


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