Wasserlandroute (Rur-Eifel)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑652m  ↓652m
Wasserlandroute Eifel Wegzeichen

Die Rur-Eifel ist wasserreich. Das merkt man spätestens, wenn man auf der Wasserlandroute unterwegs ist, die als Partnerweg des Eifelsteigs angelegt wurde und durchgängig beschildert ist. Die Wasserlandroute führt uns ins Eifeler Talsperrenland im Herzen des Nationalparks Eifel.

Wir beginnen die Wanderung auf der Wasserlandroute in Einruhr an der neuromanischen St. Nikolaus Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Durch die Rurstraße geht man zur Bundesstraße B 266 und folgt dieser nach rechts über den Damm der kleinen Rur-Vorsperre.

Rechterhand beginnt der Obersee, die eigentliche Hauptvorsperre des Rurstausees. Wir begleiten den Obersee an seinem Westufer bis hinauf zum Paulushofdamm, der heute 280m lang, am Fuß 135m breit und stolze 33m hoch ist.

Linkerhand liegt der kleine Eiserbachsee, der als Vorsperre zum Rurstausee für den Eiserbach dient. Hier befindet sich das bekannte Naturfreibad Rurberg mit Sandstrand und Seebühne.

Die Wasserlandroute führt über den Paulushofdamm und folgt dem Oberseeufer nun nach Osten. Nördlich erheben sich Honigberg (495m) und Wildbretshügel (525m), Ausläufer des Kermeters. Wir wandern am stillen Ufer entlang bis zur Staumauer der Urfttalsperre.

Die 1900-05 errichtete Staumauer ist 58,5m hoch und 226m lang. Als sie errichtet wurde, galt die Urfttalsperre als größter Stausee Europas. Vom nördlichen Ufer hat man einen wunderbaren Blick auf den Urftsee. Dann geht es auf der Wasserlandroute über den Staudamm.

Ab dem Urftsee führt die Wasserlandroute jetzt auf der Trasse des Eifelsteigs zurück nach Einruhr. Wem der Weg jetzt zu weit erscheint, der kann ab dem Urftstaudamm einfach ein Ticket für die Rurseeschifffahrt buchen und den Rückweg bequem über den See antreten.

Bildnachweis: Von Gabriele Delhey [GFDL], via Wikimedia Commons