Vulkaneifel-Pfad Vulkan-Pfad


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Wegweiser
Länge: 23.05km
Gehzeit: 05:49h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Vulkan-Pfad in der Vulkaneifel, einer der Vulkaneifel-Pfade, die entlang des Eifelsteigs angelegt wurden, ist ganz klar als Zweitageswanderung ausgelegt. Es würde auch wenig Sinn machen, durch die Landschaft zu hetzen, denn einige interessante Punkte liegen entlang des Vulkan-Pfads – insbesondere der Vulkangarten in Steffeln.

Startpunkt für den Vulkan-Pfad ist der Bahnhof in Jünkerath, der an der Eifelstrecke von Köln über Gerolstein nach Trier liegt. Ganz in der Nähe des Bahnhofs befindet sich das Eisenmuseum, dass eindrucksvoll die Eisenerzgeschichte der Eifel erzählt. Gegenstand der Ausstellung sind auch Stücke aus der Kelten- und Römerzeit.

Der Vulkan-Pfad passiert das Dominikus-Savio-Haus, eine Niederlassung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos. Man wandert südwärts, quert die Kreisstraße nach Stadtkyll und wandert Richtung Steffeln. Oberhalb von Steffeln genießt man von der kleinen Wallfahrtskapelle einen schönen Blick ins Obere Kylltal und ins HIllesheimer Land.

In Steffeln steht in der Ortsmitte die katholische Pfarrkirche St. Michael aus dem frühen 18. Jahrhundert. Außerhalb der Ortslage kommt man zum Vulkangarten Steffeln, der einen Blick in die Tiefen der Vergangenheit bietet. Da gibt es eine Menge zu entdecken: Pflanzkübel aus vulkanischem Material, Einschlagtrichter, Schlackenkegel, erkaltete Lavafontänen und es gibt Experimentierstationen am Versuchs- und Lehrvulkan.

Hinter dem Vulkangarten kommt man auf dem Vulkan-Pfad zum Eichholzmaar, das kleinste der mit Wasser gefüllten Maare in der Eifel. 120m im Durchmesser groß und nur 3,5 tief ist das fast kreisrunde Eichholzmaar und dabei genau so faszinierend wie die Großen.

Nachdem die Landstraße nach Duppach gequert ist, kommt man in den Wohnplatz Weiermühle. Hier fand man bereits in den 1920er Jahren zu einer Villa gehörenden römischen Grabmäler. Mittlerweile konnten aus vier Gräbern über tausend Fragmente geborgen werden. Damit man auch was sieht von der römischen Geschichte, wurde ein Speichergebäude der Villa rustica rekonstruiert.

Über Kalenborn leitet der Vulkan-Pfad schließlich nach Roth, einem Stadtteil von Gerolstein. Südlich des Orts erhebt sich der Rother Kopf (566m). Hier verläuft der Eifelsteig und führt u.a. an den Mühlsteinhöhlen vorbei weiter nach Gerolstein.

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