Schmalahtal-Rundwanderweg (Hochsauerland)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 12 Min.
Höchster Punkt: 652 m
Tiefster Punkt: 459 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gasthof DiemeltalGasthof Diemeltal

Die Schmalah (manchmal auch Schmala geschrieben oder Schellhornbach genannt) ist ein 6km langes Flüsschen, das westlich von Willingen entspringt und in Brilon-Wald in die Hoppecke mündet. Durchs Schmalahtal führt diese schöne Rundwanderung, die auf der Trasse des örtlichen Rundwanderwegs B1 und des Rothaarsteigs verläuft.

Start ist direkt am Rothaarsteig, am Wanderparkplatz an der Feuereiche (an der Straße von Elleringhausen nach Brilon). Die Feuereiche ist ein Kunstwerk, das die Entstehung des Lebens im Zusammenspiel mit Feuer erzählt. Die Krone der Feuereiche wird von Titanblechen gebildet, die bei Dunkelheit von künstlichen Flammen beleuchtet werden.

Von der Feuereiche folgt man dem Rothaarsteig zu den Bruchhauser Steinen, eine markante Felsformation, deren Besuch allerdings kostenpflichtig ist. Der Rothaarsteig führt unterhalb der Bruchhauser Steine entlang.

Es geht hinein in den Olsberger Stadtteil Bruchhausen, wo man Schloss Bruchhausen in Augenschein nehmen sollte. Das Herrenhaus ist ein kompakter Putzbau auf einem hohen Sockel. Der Umriss ist unregelmäßig. Der kurze Nordflügel mit einem Fachwerkgiebel und einem etwas nordwestlich zurückgezogenem Eckbau ist durch ein Zeltdach turmartig überhöht. Die Anlage wurde durch zahlreiche Umbauten im 19. und 20. Jahrhundert innen und außen stark überformt.

Über den Südfuß des Istenbergs (721m) wandern wir ins Schmalahtal und folgen dem Bachlauf zum 2ha großen Schmalahstausee. Der Schmalahstausee wurde 1989 angelegt, um die Trinkwasserversorgung Brilons sicherzustellen. Vom Schmalahstausee geht es dann wieder zurück zur Feuereiche bei Elleringhausen.


Diese Wanderung wurde als winterwanderbar ausgezeichnet. Winterwanderbar sind Wanderungen, die man auch bei schlechtem Wetter empfehlen kann. Die Auswahl von winterwanderbaren Wanderwegen erfolgt u.a. durch den Erlebniswert der Wanderstrecke. Auch Wegbeschaffenheit und touristische Infrastruktur sind wesentliche Eigenschaften für die Vergabe des Prädikats.


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