Pfannenbergkopf

Verlässt man Neunkirchen über Salchendorf in nördliche Richtung erreicht man den Pfannenbergkopf (499m), der im lokalen Dialekt auch Pammerich genannt wird. Der Berg liegt genau auf der Gemarkungsgrenze zwischen Siegen und Neunkirchen.

Der Pfannenbergkopf ist durchzogen mit Stollen und Schächten der ehemaligen Grube Pfannenberger Einigkeit, die mit einer Teufe von 1.338m zeitweise die tiefste Grube Europas war. Knapp tausend Bergleute fuhren zu Spitzenzeiten in den Berg ein, bis 1962 die fast 2.000jährige Bergbautradition im Freien Grund mit der Schließung der Pfannenberger Einigkeit ein Ende nahm.

Auf dem Pfannenbergkopf steht der Pfannenberger Turm, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen Förderturm der Grube Pfannenberger Einigkeit, der nach einem Schachteinsturz 1927 abgebrochen und 1934 an seinem heutigen Platz als Aussichtsturm wieder aufgestellt worden ist. Seit 1993 steht der Pfannenberger Turm unter Denkmalschutz. Von der knapp 20m hohen Aussichtskanzel hat man einen guten Blick auf weite Teile des Siegerlands, des Westerwalds und bis zum Drachenfels im Siebengebirge.

Um den Pfannenberger Turm zu erreichen, parkt man am besten auf der Schränke (387m), dem Scheitelpunkt zwischen Freiem Grund und dem Siegener Kessel mit dem Siegener Stadtteil Eiserfeld.