Hunauweg Etappe 2 Cobbenrode - Bad Fredeburg


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 59 Min.
Höhenmeter ca. ↑449m  ↓419m
Hunauweg Etappe Cobbenrode Bad Fredeburg

Cobbenrode liegt auf der Homert, einem Bergrücken, der den höchsten Teil des Lenneberglands bildet. Hier beginnt die zweite Tageswanderung auf dem Hunauweg. Bevor es losgeht, werfen wir noch einen letzten Blick auf die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus. Der Bau stammt von 1931. Im Innern finden sich aber noch einige alte Ausstattungsstücke von Vorgängerbauten, z.B. ein Kruzifix aus dem frühen 16. Jahrhundert. Ein gutes Stück älter ist die Darstellung des Kirchenpatrons, des heiligen Nikolaus, die um 1370 entstand.

Derart seelisch gestärkt, begeben wir uns auf den Wanderweg. Das Andreaskreuz mit der Zahl 25 weist uns den Weg in Richtung Buchholz (481m), über dessen Flanke es weiter nach Niederberndorf geht. Hier ist das Fredeburger Land erreicht, das verwaltungstechnisch zur Stadt Schmallenberg zählt. Niederberndorf ist ein kleines Dorf, das am Fuße des Kohlhagen (517m) liegt. Im Ort befindet sich die kleine St. Blasius Kapelle, die wahrscheinlich im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammt.

Der Hunauweg leitet weiter nach Berghausen. Hier fällt die katholische Pfarrkirche St. Cyriakus ins Auge, eine dreischiffige Gewölbebasilika mit wuchtigem Turm und einem Langhaus, das durch seine fast quadratische Grundfläche ebenfalls massiv wirkt. So einfach und schlicht das Äußere der Kirche, so bemerkenswert die Fresken in der Apsis, die erst im 20. Jahrhundert unter der Übermalung wieder entdeckt und freigelegt wurden. Sie stammen aus dem Erbauungszeitraum der Kirche im 13. Jahrhundert.

Von Berghausen geht es auf dem Hunauweg über den Ellenberg (484m) nach Ebbinghof, das zum historischen Hawerland gehört. Hawerland nennt man die Region des früheren Kirchspiels Wormbach, der Ur-Pfarrei des Sauerlands. Eine andere Bezeichnung für das Hawerland ist Sauerländer Bauernland. Dieser Name bezieht sich auf die dörfliche Idylle mit bäuerlicher Tradition in diesen typischen Sauerland-Orten, wo die Zeit wie stehengeblieben erscheint.

Von Ebbinghof geht es am Südwestfuß des Rembergs (508m) entlang schließlich hinein in den Kurort Bad Fredeburg. Über die Landstraße führt der Hunauweg die letzten Meter bis zur katholischen Pfarrkirche St. Georg. Der heutige Bau mit dem markanten Doppelturm wurde 1932 errichtet und ist bereits die vierte Kirche, die in Bad Fredeburg im Lauf der Jahrhunderte gebaut wurde.

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