Hunauweg Etappe 3 Bad Fredeburg - Siedlinghausen


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑558m  ↓555m
Hunauweg Bad Fredeburg Winterberg Siedlinghausen

Bad Fredeburg ist das Herz des Fredeburger Lands. Hier startet der Hunauweg zu seiner wichtigsten Etappe: Die Tagestour führt einmal komplett über den Höhenzug der Hunau, der an seiner höchsten Stelle immerhin 818m ü. NN erreicht, während Bad Fredeburg selbst noch auf entspannten 450m liegt. Es gilt also, einige Höhenmeter zu bewältigen. Dafür wird man aber mit schönen Ausblicken, viel Natur und glasklarer Sauerland-Luft belohnt.

Von Bad Fredeburg aus geht es auf dem Hunauweg zunächst zum Wanderkreuz Schwarze Bank und dann hinauf zum Rastplatz Dreibuchen, bevor man die Hunauhütte ansteuert. Von hier geht es über die Turmstraße weiter bis zum Fernmeldeturm Bödefeld, der gemeinhin nur Hunauturm genannt wird. Der 173m hohe Funkturm strahlt heute DVB-T aus und steht auf einer Höhe von 793m ü. NN. Noch ein bisschen weiter, vorbei an der Skihütte Hunau, erreicht man dann den Gipfel der Hunau (818m).

Der Hunauweg führt uns weiter ins Naturschutzgebiet Nasse Wiese, ein Hochmoor, das rund 8.000 Jahre alt ist und eine über 1m dicke Torfschicht ausgebildet hat. Rundherum wachsen viele Pflanzen, die gerne „nasse Füße“ haben. Dass es hier oben auf der Hunau so nass zugeht, verwundert nicht, entspringen doch zahllose kleine Bäche und Flüsschen auf dem Bergrücken. Der größte Fluss mit Geburtsort Hunau ist die Valme, ein 20km langer Zufluss der Ruhr. Die Valme entspringt oberhalb des Hochmoors Nasse Wiese und fließt über Obervalme, Werdern, Ramsbeck und Heringhausen nach Bestwig, wo sie mündet.

Das letzte Wegstück über die Hunau führt am Hömberg (715m) vorbei nach Siedlinghausen, dem zweitgrößten Ortsteil von Winterberg. In Siedlinghausen mündet die Namenlose in die Neger. Woher diese lustigen Namen kommen, weiß man ebensowenig, wie den Grund, warum die Kapelle am Ort Maria zur Gilgegaike heißt. Möglicherweise geht die Bezeichnung auf eine ehemalige germanische Kultstätte zurück. Zur Zeit der Christianisierung war es ja durchaus übliche Praxis, an den Orten der heidnischen Kultplätze Kapellen und Kirchen zu erbauen.

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