Golddörfer-Route Bödefeld (Sauerland)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 45 Min.
Höhenmeter ca. ↑393m  ↓393m
Golddörfer-Routen Wegweiser

Zwölf Wandertouren im Sauerland sind mit einem besonderen Wegzeichen ausgeschildert: dem goldenen G, das die Golddörfer-Routen symbolisiert. Eine davon führt uns nach Bödefeld im Fredeburger Land bei Schmallenberg. Start ist im Ortskern an der katholischen Pfarrkirche St. Cosmas und Damian. Der Kirchturm stammt von einem älteren Bau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. In ihm liegt in einer Nische die sagenumrankte schwarze Hand von Bödefeld.

Die schwarze Hand von Bödefeld ist eine mumifizierte Hand, die einem Mädchen gehört haben muss. Sie wurde beim Bau der Kirche 1722 entdeckt. Es gibt mehrere verschiedene Legenden, die sich um den makabren Fund ranken. Die wahrscheinlichste ist noch die vom Gottesurteil. Demnach wäre das Mädchen ermordet worden, und um den Täter zu überführen, hatte man die Hand genutzt. Hätte sich der Mörder nämlich der Hand genähert, so hätte diese wieder angefangen zu bluten und ihn so verraten.

Es geht parallel zur Hunaustraße südwärts. Man passiert ein Kneipp-Tretbecken und wandert dann über den Hollenpfad zum Kehlenberg (621m). Von dort geht es weiter zur Waldruh, wo sich kleine Wasserräder – die sogenannten Schlappesräder – drehen.