Hessen-Extratour Höhenrundweg Vogelsberg


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Wegweiser
Länge: 7.02km
Gehzeit: 01:41h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Auf dem Hoherodskopf (764m) startet der Höhenrundweg Vogelsberg, der vom Vogelsberger Höhen-Club (VHC) eingerichtet wurde und zu den bekanntesten Wanderwegen der Wanderregion Vogelsberg zählt. Markiert ist die Weg, der mittlerweile zu den Hessen-Extratouren zählt, durchgängig mit einem grünen H, weshalb man den Höhenrundweg vor Ort oft auch einfach nur H-Weg nennt.

Geht man im Uhrzeigersinn, folgt man dem Höhenrundweg vom Hoherodskopf zunächst zur Taufsteinhütte. Dann geht es zu den Flößerteichen. Hier wird die Nidda erstmals gestaut, ursprünglich, um auch im Sommer genug Wasser zu haben, um den Holztransport im Unterlauf der Nidda zu gewährleisten.

Von den Flößerteichen aus folgt der Höhenrundweg der Nidda aufwärts bis zur Quelle der Nidda am Südhang des Sieben Ahorn (753m). Der Name Nidda gehört zu den ältesten Gewässernamen Europas. Die im 1. Jahrhundert an der Nidda errichtete Römerstadt Nida deutet darauf hin, dass die Römer den Flussnamen bereits vorfanden. Da der Gewässername Nida in ganz Europa verbreitet ist, führen Sprachwissenschaftler den Namen auf die Indogermanische Ursprache zurück.

Von der Quelle der Nidda führt der Höhenrundweg zum Geiselstein (720m). Wegen seines Polarmagnetismus wird der Geiselstein auch Nordpol des Vogelsbergs genannt. Wenn man den Kompass um die Spitze des Geiselsteins herumführt, kann man beobachten, dass sich die Nadel nicht mehr am magnetischen Nordpol der Erde orientiert, sondern am Gipfel dieses Berges selbst ausgerichtet wird.

Schon auf dem Rückweg steuert der Höhenrundweg den höchsten Gipfel im Vogelsberg an, den Taufstein (773m). Rund um den Gipfel des Taufstein wird der Wald seit Anfang des 20. Jahrhunderts sich selbst überlassen. 1973 erfolgte die Ausweisung des Naturschutzgebiets Blockfelder am Taufstein auf einer Fläche von gut 7ha.

Auf dem Gipfel des Taufstein steht der 22m hohe Bismarckturm. Der Ausblick vom Bismarckturm ist nach Westen, Norden und Osten völlig frei und reicht über weite Teile der Wetterau, hinein in den Taunus, ins Marburger Bergland, zur Rhön und natürlich über den Vogelsberg. Nur nach Süden ist der Blick durch Bäume versperrt.

Das letzte Wegstück bringt den Wanderer wieder zurück auf den Hoherodskopfs. Hier kann man die Runde verlängern, in dem man die Gipfeltour Schotten anhängt. Oder man vergnügt sich in der Gastronomie und den auf dem Hoherodskopf angesiedelten touristischen Einrichtungen wie dem Baumwipfelpfad und der Sommerrodelbahn.

Autor: VHC
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