Gieseler Forst

Der Gieseler Forst ist der südöstliche Zipfel des Vogelsbergs im Übergang zur Rhön im Osten und zum Spessart im Süden. Nach Norden liegt das Schlitzerland und im Westen stoßen Oberwald und das Blaue Eck an den Gieseler Forst.

Der Gieseler Forst ist eines der größten zusammenhängende Waldgebiete Hessens. Mitten hindurch führt einmal die Landstraße von Hosenfeld nach Fulda. Oberhalb der Straße liegt der nördliche Teil des Gieseler Forsts, der von den Flüssen Altefeld und Lüder geprägt wird. Südlich der Landstraße sind es Jossa, Flieder und die namensgebende Giesel, die den Gieseler Forst säumen.

Wer die Wanderregion Gieseler Forst erkunden will, hat aber nicht nur Wald und saftige Natur zu entdecken. Es gibt auch trockene Gegenden, z.B. die Kalkberge bei Großenlüder – die größte Trockenrasenfläche Hessens – und natürlich den Monte Kali (500m), die riesige Abraumhalde bei Neuhof, der einzigen Bergbaugemeinde im Landkreis Fulda.

Und anders als weite Teile des Vogelsbergs ist der Gieseler Forst katholisches Kernland. Das merkt auch gleich an der Häufigkeit sakraler Gebäude wie der St. Georg Kirche in Großenlüder, der Schnepfenkapelle in Bimbach, der Kleinheiligkreuz-Kapelle bei Kleinlüder, der Schlingenkapelle bei Jossa und der katholischen Pfarrkirche St. Goar in Flieden.

An weltlichen Gebäuden fallen vor allem die Mühlen ins Auge, z.B. die Stegmühle an der Lüder, die Sieberzmühle am Fuße des Himmelsbergs (490m) und die Zwickmühle an der Kalten Lüder. Ebenfalls sehenswert: das Propsteischloss in Blankenau.