Der Pilgerweg


Erstellt von: D_und_HW
Streckenlänge: 51 km
Gehzeit o. Pause: 12 Stunden 7 Min.
Höchster Punkt: 652 m
Tiefster Punkt: 125 m
Markierung

Start des Weges ist am Bahnhof in Stockheim mitten in der Wetterau. Das Ziel ist Blankenau mit seinem ehemaligen Kloster, kurz vor Fulda gelegen.

Der erste Wegabschnitt führt an der Straße nach Effolderbach entlang (darauf kann man, wie wir schon bei anderen Wegen geschrieben haben, eigentlich verzichten); am Bahnhof Effolderbach geht es dann den Berg hoch und oberhalb von Effolderbach Richtung Bieberberg. An Ortenberg gehen wir vorbei nach Eckartsborn und weiter nach Lißberg. Interessant ist hier die Schafskirche, die Figur des Bonifatius davor ist allerdings eher furchteinflößend.

Am Hillersbach entlang geht es zum Stausee und weiter nach Glashütten und zum Spießweiher, der idyllisch im Wald liegt. Wir gehen hier mit dem VHC-Weg „S – Von Hirzenhain zum Gederner See“, und deshalb zitiere ich aus unserem Text zu diesem Weg: „Das letzte Wegstück führt vom Waldweg abseits über einen Pfad, der sicherlich sehr schön zu begehen wäre, wenn er nicht total zugewachsen wäre. Wir haben uns durchgekämpft und empfehlen lange Hosen und lange Hemdsärmel, der Bewuchs ist eher brust- als hüfthoch.“ Die Situation war jetzt noch genauso, wir sehen bei Gelegenheit mal wieder nach …

Oberhalb des Gederner Sees überqueren wir die Bundesstraße B 276, der Weg geht nun tatsächlich am Waldrand entlang, man kann dort auch Markierungen sehen, aber keinen Weg. Als wir dort waren, war die Wiese gemäht und wir konnten drübergehen. Wenn das nicht möglich ist, muss man an der Bundesstraße ca. 300 m Richtung Osten gehen, dann kann man den nächsten Feldweg wieder zum markierten Weg hochgehen. (Vorsicht: starker Verkehr!)

Nun geht es sehr schön weiter durch das Niddertal, bzw. auf der Höhe an Burkhards, Kaulstoß und Sichenhausen vorbei. Das Geotop Alte Burg Kaulstoß ist ausgeschildert, man muss der Beschilderung etwa 300 m weit folgen, während die Felsformation Alteburg direkt am Wanderweg liegt. Eine Burg ist allerdings weder hier noch da zu finden, hat wohl auch nie existiert. Langsam aber stetig ansteigend führt uns der Weg nun nach Herchenhain.

Grebenhain, Nösberts-Weidmoos, Steinfurt, und schon stehen wir am Ortseingang von Blankenau. Am Kreisverkehr enden die Markierungen, wer zum ehemaligen Kloster möchte, folgt entweder den Markierungen der Bonifatius-Route oder geht einfach die Straße weiter, der große Kirchturm ist kaum zu übersehen.

Der Weg ist mit einem roten Rahmendreieck markiert und trägt im Wanderwege-Prospekt des Vogelsberger Höhen-Clubs (VHC) die Nummer 17. Wir dachten zuerst, die Markierungen würden nicht mehr gepflegt, das stimmt aber wohl nur zum Teil, denn im oberen Drittel der Strecke haben wir auch ganz neue Markierungen gefunden.

Stand: Oktober 2016 / Juni 2017

Artikel bei twitter teilenArtikel bei Facebook teilenArtikel per Email versendenText, Bilder und Track dieser Wanderung unterliegen - wenn nicht anders angegeben - der Creative Commons Attribution/Share Alike-Lizenz.