Briloner Rundwanderweg (B3)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 45 Min.
Höhenmeter ca. ↑170m  ↓170m
Als B3 ist der kleine Rundweg ins NSG Drübel bei Brilon markiert

Brilon nennt sich selbst gerne die Stadt des Waldes, doch für Wanderer aus ganz Deutschland ist die Hansestadt am nordöstlichen Zipfel des Hochsauerlands vor allem eins: Die Heimat des Rothaarsteigs.

Daher wundert es auch nicht, dass der als B3 markierte örtliche Rundwanderweg in einer Straße beginnt, die Am Rothaarsteig heißt. Hier liegt der kleine Kreishauspark und von hier geht es los zu einer kleinen Runde auf die Briloner Hochfläche.

Vom Kreishauspark führt der Briloner Rundwanderweg B3 durch die Galmeistraße oberhalb des Golfplatzes aus Brilon hinaus auf die Briloner Hochflächen. Nach dem Passieren der Bundesstraße B 251, die nach Willingen führt, umrundet der B3 einen Kalksteinbruch und führt dann bis an den Bilstein (620m) heran.

Hier knickt der Briloner Rundweg B3 nach Westen ab und führt unterhalb des Tettler (493m) bis zum Campingplatz Brilon. Dann geht’s an der Jugendherberge Brilon vorbei zum Naturschutzgebiet rund um den Drübel (487m). Der Drübel ist ein von Kalkbuchenwäldern dominierter Bergrücken mit bis zu 8m hohen Felsen. Das Naturschutzgebiet Drübel ist ein typischer Lebensraum der Briloner Kalkrücken und besticht durch seinen großen Artenreichtum auf engsten Raum. Waldmeister-Buchenwald mit Aronstab, Buschwindröschen, Eisenhut und vielen weiteren Pflanzen durchsetzt bilden ein schönes Ensemble, bis wir wieder am Ziel angekommen sind.

Brilon liegt im Osten des Sauerlands an der Grenze zu Hessen. Die Kernstadt befindet sich am Südrand der Briloner Hochfläche, einer von Kalkkuppen geprägten, hügeligen Landschaft. Brilon ist staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad und gehört zu den Städten mit dem größten kommunalen Waldbesitz in Deutschland. Das Briloner Rathaus zählt zu den ältesten Rathäusern in Deutschland. Der zweigeschossige Putzbau wurde wohl in der Mitte des 13. Jahrhunderts als Zunfthaus erbaut. Aus dieser Zeit stammen vermutlich noch die Außenmauern und die spitzbogige Doppelarkade im Erdgeschoss.

Vgwort