Angerlandweg (von Duisburg nach Ratingen)


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Wegweiser
Länge: 21.93km
Gehzeit: 05:16h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Das Angerland war knapp 50 Jahre lang eine Verwaltungsgemeinschaft in der preußischen Rheinprovinz. Namensgeber war der Angerbach, ein Nebenfluss des Rheins. Die Ortslagen im Angerland wurden im Rahmen der Gebietsreformen in der 1970er Jahren auf Ratingen, Duisburg und Düsseldorf aufgeteilt. Dennoch ist der Name Angerland immer noch präsent.

Ein Streckenwanderweg des Sauerländischen Gebirgsvereins ist ebenfalls dem Angerland gewidmet. Markiert mit der Raute für Bezirkswanderwege führt er vom Duisburger Stadtteil Duissern südwärts nach Ratingen-Hösel. Startpunkt ist am südlichen Rand des Zoos Duisburg in der Mülheimer Straße.

Wir wandern von hier hinein in den Duisburger Stadtwald, gehen Richtung Forsthaus Aktienberg und dann weiter über den Finkenpfad zum Nachtigallental. Hinter dem Nachtigallental passieren wir einen alten Steinbruch, kreuzen später die Uhlenhorststraße, kommen zum Forsthaus Curtius und halten uns dahinter rechts.

Der Angerlandweg kreuzt die Autobahn A 3 und führt uns zur Regattabahn, an der wir uns links halten. Nun erreichen wir die Duisburger Sechs-Seen-Platte. Wir wandern zwischen Wambachsee und Masurensee, kommen zum Wolfssee (hier könnte man nach rechts einen Abstecher zum Aussichtsturm Wolfsberg machen, ca. 300 Meter Umweg).

Mit etwas Abstand wandern wir vorbei am Haubachsee und kommen weiter zur Grindsmark und zur Heltorfer Mark, bevor wir schließlich nach Lintorf hineingehen. Eine bäuerliche Waldsiedlung wurde als Linthorpe im Jahr 1052 erstmals urkundlich erwähnt, die ältesten gefundenen Anzeichen für menschliche Besucher oder Bewohner sind dagegen etwa 13.000 Jahre alt. Um 1850 hatte die Siedlung erstmals über 1000 Bewohner. 1975 wurde das Dorf in die Stadt Ratingen eingemeindet.

Der Angerlandweg leitet uns durch den Ratinger Stadtwald weiter, wobei wir uns in der Nähe des Dickelsbachs bewegen. Ziel ist schließlich der Ratinger Stadtteil Hösel. Hösel ist Sitz der Stiftung Haus Oberschlesien. Sie unterhält das gleichnamige Haus als Kultur- und Begegnungsstätte sowie das Oberschlesische Landesmuseum, eine zentrale deutsche Einrichtung der Pflege und Präsentation zur Kultur und Geschichte Schlesiens.

Bildnachweis: Von Ruesterstaude [CC BY-SA 2.5] via Wikimedia Commons

Autor: SGV
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