Über den Asberg zum Auge Gottes und durchs Kasbachtal zurück


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Stunden 28 Min.
Höchster Punkt: 402 m
Tiefster Punkt: 189 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

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Südlich des Siebengebirges schließt sich der Rhein-Westerwald mit der Linzer Höhe an. Hier liegt die Gemeinde Vettelschoß, in deren Ortsteil Kalenborn wir eine Wanderung zum bekannten Bildstock Auge Gottes starten.

Wir starten am Wanderparkplatz an der Landstraße L 253 nach Linz und wandern direkt hinein in die Wälder. Unser erstes Ziel ist der Asberg (441m), der schon den Kelten als Standort für Befestigungsanlagen diente und ab 1881 bis in die 1970er Jahre für den Basalt-Bergbau genutzt wurde.

Nachdem die Bergbauaktivitäten aufgegeben wurden, entstanden in den Abbauvertiefungen drei Seen und viele kleinere Feuchtbiotope. Auf der Südwestflanke des Asberges befindet sich ein Ilex-Gebiet, auch eine Population von Kammmolchen und Gelbbauchunken hat den Asberg besiedelt. Auf einer Fläche von 94ha ist der Asberg heute als europäisches Naturschutzgebiet (FFH) ausgewiesen.

Vom Asberg wandern wir weiter zum Auge Gottes, einem um 1870 erbauten Bildstock. Der sollte an das ewig wachende Auge Gottes erinnern, denn einige Diebe bedienten sich immer wieder an Holzlagerungen hier oben im Wald. Am Auge Gottes treffen wir auf den bekannten Rheinsteig, der von Unkel aus hinauf führt.

Am Fuße der Hasenhardt (306m) entlang leitet unsere Strecke zum Rheinbreitbacher Ortsteil Breite Heide, einem kleinen Ort mit rund 200 Häusern, der aus einem Bergwerksbetrieb hervorgegangen ist.

Von Breite Heide aus halten wir südöstlich und wandern vor bis zum Kasbachtal. Wir folgen dann der Trasse der Kasbachtalbahn zurück nach Kalenborn. Die Kasbachtalbahn, eine der steilsten Bahnstrecken Deutschlands, wird heute an Wochenenden und Feiertagen als Museumsbahn mit Uerdinger Schienenbussen betrieben. Die Kasbachtalbahn verbindet Linz am Rhein mit Kalenborn und hält auch an der Alten Brauerei Steffens im Kasbachtal, wo man zünftig einkehren kann.

Bildnachweis: Von GreylanderPhotography [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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