Weites Wasserland: Rundwanderweg an der Großen Dhünntalsperre


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 41 Min.
Höhenmeter ca. ↑293m  ↓293m
Rundwanderweg Weites Wasser

Gemeinsam haben sich der Wupperverband, der Rheinisch-Bergische Kreis und die Kommunen Burscheid, Kürten, Odenthal und Wermelskirchen in den letzten Jahren darum bemüht, die Landschaft rund um die Große Dhünntalsperre und das Eifgenbachtal im Bergischen Land für Ausflugsgäste erlebbar zu machen.

Ergebnis dieser Bemühungen sind u.a. eine Reihe von Wanderwegen. Einer davon ist der Themenweg Weites Wasserland, der mit der Kennung D6 durch den Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) markiert ist. Wir beginnen den Marsch durchs Weite Wasserland am Wanderparkplatz Osbachtal an der Kreisstraße 20 zwischen Bechen und Richerzhagen. Es geht zunächst Richtung Müllenberg. Hier bietet sich dem Wanderer ein schöner Rundblick über die Wandergebiete Dhünntal und Sülztal und den Staudamm der Großen Dhünntalsperre.

Der D6-Wanderweg Weites Wasser leitet weiter nach Viersbach. Kurz vor Richerzhagen genießt man abermals einen fantastischen Blick auf die Große Dhünntalsperre, bevor man ins Tal des Eisenkauler Bachs wandert. In Kotzberg folgt man der Alleenstraße links nach Eisenkaul. Rechts hinter dem Ausflugslokal verläuft der Weg zwischen den Wohnhäusern nach Oberossenbach auf den Hämmerich (292m), der höchsten Gemarkung der Gemeinde Kürten. Bei schönem Wetter öffnet sich von hier der Blick weit hinüber in die Kölner Bucht, die Eifel und ins Ebbegebirge.

Von diesem Aussichtspunkt geht es auf der Tour Weites Wasser schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz im Osbachtal.

Die Große Dhünntalsperre wird von den beiden Quellarmen des Flusses Dhünn gespeist und ist die größte Trinkwassertalsperre im Westen Deutschlands. Bei Vollstau ist die Wasserfläche 440ha groß. Die Große Dhünntalsperre gilt als eines der beliebtesten Wanderziele im Bergischen Land. Zahlreiche Wanderwege sind hier ausgeschildert, wobei der direkte Zugang zur Großen Dhünntalsperre - weil sie der Trinkwassergewinnung - kaum möglich ist.

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