Stadt Blankenberg und Wallfahrtskirche Bödingen: Aussichtsreiche Runde im Siegtal


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 11 Min.
Höhenmeter ca. ↑357m  ↓357m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Ab dem Bahnhof Blankenberg (Sieg) startet unsere schöne Rundwanderung im Siegtal. Die Anreise kann bequem mit der S-Bahnlinie S 12 erfolgen, die von Köln über Troisdorf, Siegburg und Hennef nach Blankenberg und weiter nach Eitorf und Au an der Sieg fährt.

Wir wandern vom Bahnhof Blankenberg aus auf der Kreisstraße K 36 erstmal auf die Sieg zu und halten uns dann links. Es geht zum Dondorfer See, ein 20ha großer See, der durch Kiesabbau an einem Sieg-Altarm entstanden ist. Mittlerweile ist der Dondorfer See als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Insgesamt 81 verschiedene Vogelarten wurden bislang am Dondorfer See registriert. Und die lassen sich auch nicht von Ringelnattern beeindrucken, die auch am Dondorfer See heimisch sein sollen.

Nachdem die Bahntrasse passiert ist, wandern wir nach Weldergoven, einen Stadtteil von Hennef. Hier wechseln wir mit der Bundesstraße B 478 die Uferseite der Sieg und halten uns dann rechts in die Lauthausener Straße. Jetzt kommen wir zur Mündung der Bröl in die Sieg auf Höhe von Müschmühle.

Der nächste Ort, den wir erreichen, ist Lauthausen. Dann wandern wir weiter nach Bödingen und genießen den Blick auf die bekannte Wallfahrtskirche Bödingen (ein Abstecher schlägt mit rund 300m zu Buche). Bereits 1408 wurde in Bödingen im spätgotischen Stil die Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Mutter Gottes erbaut.

Auf dem Weg nach Oberauel streifen wir das Naturschutzgebiet Siegtalhänge. Bei Auel passieren wir erneut die Sieg und wandern nun nach Bülgenauel. Von hier nehmen wir den Anstieg zur mittelalterlichen Stadt Blankenberg.

Wir treffen auf den Katharinenturm, dem südlichen Hauptturm der Befestigung. In der Nähe steht das Wahrzeichen von Stadt Blankenberg, die im 13. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche Sankt Katharina, die allerdings 1983 bis auf die Grundmauern abbrannte und drei Jahre später wieder aufgebaut wurde.

Über den Marktplatz spazieren wir zur Burg Blankenberg, die um 1180 80m hoch über dem Siegtal erbaut wurde. Erhalten sind heute Reste des Palas, des Pfortenhauses und spärliche Überbleibsel einer Doppelkapelle. Auf der Südseite steht ein mächtiger Bastionsturm aus dem 15. Jahrhundert. Die Nordseite bewacht ein runder, etwa 15m hoher Bergfried. Von der Burgruine hat man einen sehr guten Ausblick aufs Siegtal mit Hennef als nächstem großen Ort, das Nutscheid im Bergischen Land und die Leuscheid im Westerwald bis hinüber zum Siebengebirge am Rhein. Die Besichtigung der Ruine ist jedoch nur zu bestimmten Öffnungszeiten möglich.

Von Burg Blankenberg wandern wir wieder hinab ins Siegtal, treffen dabei auf die Steiner Mühle (Mühle zu Blankenberg) und gehen dann auf dem Weg Am Burghart zurück zum Bahnhof Blankenberg.

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