Sauerland-Höhenflug Etappe 5 Bad Fredeburg - Kahler Asten


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 23 Min.
Höhenmeter ca. ↑876m  ↓621m
Wegzeichen des Sauerland-Höhenflugs

Vom Luftkurort und Kneipp-Heilbad Bad Fredeburg aus startet der Sauerland-Höhenflug zum Dach von Nordrhein-Westfalen, dem Kahlen Asten (842m). Wir starten in der Hochstraße und wandern zunächst am Fuße des Hömberg (634m) zur Schiefergrube Magog. Die 1859 aufgelassene Schiefergrube ist die letzte aktive aktive Schiefergrube in Nordrhein-Westfalen. In 120m Teufe wird von rund vierzig Mitarbeitern Fredeburger Schiefer abgebaut.

Es geht weiter nach Huxel, einem kleinen Ortsteil von Schmallenberg. Aus etwas Entfernung sieht man die 1858 errichtete St. Elisabeth Kapelle, bevor es oberhalb von Holthausen zum Südfuß des Ohlbergs (681m) geht. Jetzt wandern wir nordwärts an der Hunauhütte des Sauerländischen Gebirgsvereins vorbei hinauf auf den Gipfel der Hunau (818m).

Die Hunau ist ein Bergrücken, der das Fredeburger Land mit dem Winterberger Hochland verbindet. Anderthalb Kilometer südwestlich des Gipfels der Hunau steht der gerne auch Hunauturm genannte Fernmeldeturm Bödefeld als weithin sichtbare Landmarke. Die Hunau ist speziell im Winter sehr gefragt, liegt hier doch das Wintersportgebiet Bödefeld-Hunau. Es bietet den längsten (1.326m) und am höchsten gelegenen Lift (810m) im Hochsauerland mit einer 1,5km Abfahrt. Vier Lifte bringen bis zu 3.000 Personen pro Stunde auf den Berg.

Vorbei an der Quelle der Neger führt der Sauerland-Höhenflug zum Großen Bildchen, einem bekannten Wanderwegekreuz. Rund um das Große Bildchen sind knapp 10ha Wald sich selbst überlassen und bilden die Naturwaldzelle Frauengrube.

Jetzt ist der Sauerland-Höhenflug im Winterberger Hochland angekommen und schneidet Altastenberg, das höchste Dorf im Sauerland, das auf gut 750m ü. NN liegt. Weiter geht es ins Renautal. Dem kleinen Bach folgt der Sauerland-Höhenflug, bis er auf den Rothaarsteig trifft und führt mit diesem hinauf zum Gipfel des Kahlen Asten.

Inmitten der geschützten Hochheidelandschaft des Kahlen Asten steht der 23m hohe Astenturm, der 1889 errichtet wurde. Seit 1918 befindet sich im Astenturm die Wetterstation Kahler Asten. Wenn’s in Nordrhein-Westfalen richtig raue Winde gibt, sich ein Starkregen für mehrere Tage festsetzt oder im Winter Schneerekorde gemeldet werden, dann stammen diese Daten meist vom Kahlen Asten.

Das LWL-Museum für Naturkunde betreibt am Astenturm unter dem Namen „Kahler Asten – das Dach Westfalens“ eine Außenstelle, in der man sich unter anderem über die Geschichte der Wetterwarte, aktuelle Messwerte und historische Wetterrekorde informieren kann. Weitere Schwerpunkte der Ausstellung sind die Heidelandschaft auf der Kuppe sowie die Entstehung des Gebiets mit seiner Pflanzen- und Tierwelt. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein interaktiver Tisch, der den Kahlen Asten und seine Umgebung darstellt. Interaktiv und multimedial kann man sich daran über allerlei Wissenswertes informieren lassen.

Sauerland-Höhenflug Etappen


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