Saalhauser Berge

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Betrachtet man die verschiedenen Regionen des Hochsauerlands, dann möchte man eigentlich bei allen sagen: Hier kann man so hervorragend wandern wie kaum irgendwo sonst. Das trifft auch auf die Saalhauser Berge zu, einem bewaldeten Höhenzug, auf dem man vermutlich monatelang wandern könnte, ohne je einen Weg zweimal gehen zu müssen.

Die Saalhauser Berge erstrecken sich nördlich der Lenne zwischen Grevenbrück und Schmallenberg. Die am weitesten westlich gelegenen Ortsteile der Stadt Schmallenberg, wie Lenne oder Bracht, können diesem Gebiet noch zugerechnet werden. Nordwestlicher Nachbar der Saalhauser Berge ist das Lennebergland, das sich ab Finnentrop nach Norden erstreckt. Nordöstlich der Saalhauser Berge liegt das Fredeburger Land. Im Süden bleibt es bergig, hier laden die Rothaarvorhöhen um Oberhundem zum Wandern ein. Und auch im Westen gibt es einen gebirgigen Nachbarn: das Bilsteiner Bergland im Ebbegebirge.

Ihren Namen verdanken die Saalhauser Berge dem Ort Saalhausen. Er gehört zu Lennestadt und liegt auch direkt an der Lenne, am südlichen Rand der Saalhauser Berge. Von hier zieht sich der Höhenzug nördlich bis zum höchsten Punkt, dem Himberg (689m).

Die Siedlungen sind klein und überschaubar. Saalhausen selbst hat keine 2.000 Einwohner, und wie die meisten der Ortschaften liegt es am Rand des eigentlichen Höhenzuges der Saalhauser Berge. In den engen Tälern zwischen den Gipfeln, die teils deutlich über 600m hoch liegen, sind keine Dörfer zu finden. Allenfalls einzelne Forsthäuser oder ähnliche Bauten findet man gelegentlich an einem der vielen Wanderwege.

Am südlichen Rand des Gebirgszugs finden sich einige markante Punkte, die hoch über dem Lennetal aufragen. Der Rinsleyfelsen bei Saalhausen etwa, oder der Gleierfelsen auf dem Herrscheid (607m) direkt westlich davon.

Bekanntester Ort auf den Saalhauser Bergen ist sicherlich das zu Lennestadt gehörende Elspe. Hier wurden schon legendäre Schießereien um den Schatz am Silbersee ausgetragen, denn die Karl-May-Festspiele in Elspe sind mit mehreren hunderttausend Besuchern im Jahr ein echter Publikumsmagnet im Sauerland.