Rundwanderweg von Beienbach zur Obernautalsperre (Siegerland)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑275m  ↓275m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Obernautalsperre ist eine von zwei Talsperren im Siegerland und ein beliebtes Ausflugsziel zwischen Siegen und Bad Laasphe. Diese kleine Rundwanderung steuert die Obernautalsperre von Beienbach aus an, einem kleinen Dorf südöstlich von Netphen im Johannland.

Wir starten am Wanderparkplatz Gösberg am Ende der Gösbergstraße in Beienbach. Von hier geht es erst aufs Dorf zu und dann nach links in die Ringstraße. Wir treffen auf den keinen Beienbach und wechseln nach rund 200m die Uferseite.

Der Wanderwegmarkierung A 3 folgend wandert man nur durch ein Waldgebiet zu einer Wegspinne, wo sechs Wanderwege aufeinandertreffen. Hier orientiert man sich am Wegzeichen weißes Quadrat. Dieser Weg führt uns direkt zur 86ha großen Obernautalsperre.

Wir begleiten die Obernautalsperre bis zum 46m hohen Staudamm am Ortsrand von Brauersdorf. Hier halten wir uns zunächst westlich bis zum Café-Restaurant Heinrichshöh und biegen dann südlich Richtung Gösberg (463m) ab, um wieder zurück nach Beienbach zu wandern.

Hintergrund (nach Wikipedia): Die Obernautalsperre wurde 1967-72 als Steinschüttdamm mit einer Asphaltbeton-Außendichtung gebaut. Die Talsperre verfügt über eine Hochwasserentlastung mit drei Fischbauchklappen, einen 70 m hohen Entnahmeturm am wasserseitigen Dammfuß mit sechs unterschiedlichen Entnahmehöhen, eine Herdmauer mit einem Kontrollgang auf der gesamten Länge des wasserseitigen Dammfußes und einen Grundablasskanal. Bereits 1931 wurde ein Gutachten erstellt, das den Bau von Talsperren zur Sicherung der Trinkwasserversorgung im Siegerland empfahl. Erst mehr als 20 Jahre danach, am 9. September 1953 wurde dann der Wasserverband gegründet. Im gleichen Jahr begann der Bau der Breitenbachtalsperre. Die Planungen für die Obernautalsperre begannen 1960, da die Trockenjahre 1957 und 1959 deutlich gemacht hatten, dass eine sichere Versorgung durch Trinkwasser nur großräumig zu erreichen war und die Breitenbachtalsperre dafür nicht ausreichte. Die Ortschaften Obernau und Nauholz mussten der Obernautalsperre ganz, die Ortschaft Brauersdorf teilweise weichen. Insgesamt 365 Menschen wurden umgesiedelt (die meisten von ihnen haben in der näheren Umgebung neue Häuser gebaut).

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