Ostweg Etappe 7 Schramberg - Villingen


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 29 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑727m  ↓551m
Ostweg Etappe Schramberg Villingen

In Schramberg, rund 50km nordöstlich von Freiburg im Schwarzwald gelegen, beginnt die siebte Tageswanderung auf dem Ostweg von Pforzheim nach Schaffhausen an den Oberrhein. Man folgt von Schramberg aus zunächst der Schiltach, einem 30km langen Zufluss der Kinzig. Linkerhand erhebt sich die katholische Pfarrkirche Heiliggeist, 1912-14 als geschickte Kombination neoromanischer und neogotischer Elemente zu einem bedeutenden Sakralbau des Historismus errichtet.

Am Bernecksportplatz passiert man die Schiltach und wandert hinauf nach Tischneck und am Hardt vorbei zur Ruine der Burg Waldau. Burg Waldau wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Im Jahr 1325 wurde sie teilweise zerstört. Erhalten ist vor allem der Bergfried sowie große Teile der Umfassungsmauern, die Wände des südlichen Wohnbaus und Reste der äußeren Zwingmauern. Neben Burg Waldau wurde im 19. Jahrhundert der Hof Beck erbaut. Dieses heute noch bewohnte Gebäude blieb seither weitgehend unverändert.

Von der Ruine Waldau leitet der Ostweg nach Königsfeld, einem der Zentren der Herrnhuter Brüdergemeine. Am Ortsrand passiert man zunächst das Albert-Schweitzer-Museum. Hier hatte der Arzt, Theologe und Friedensnobelpreisträger, der viel Zeit in Afrika verbrachte, für seine Familie 1923 ein Wohnhaus bezogen, dass 2001 zu einem Museum gestaltet wurde. Die Ausstellung zeigt anschaulich und mit moderner Medientechnik das Leben und Werk von Albert und Helene Schweitzer.

Weiter geht es zum Zinzendorfplatz und dem Gebetssaal der Brüdergemeine. Das 1810 als geistiger Mittelpunkt der evangelischen Brüdergemeine erbaute Gebäude mit sehenswertem Kirchensaal liegt zentral in der Ortsmitte von Königsfeld, das ab 1806 als planmäßige Siedlungsgründung der Herrnhuter Brüdergemeine entstand.

Hinter dem Zinzendorfplatz geht es rechts in die Friedrichstraße und weiter zum Kurpark von Königsfeld. Der Ostweg richtet sich dann nach Süden, um Mönchweiler anzusteuern. Von hier führt der Ostweg ins Brigachtal. Man passiert den Villinger Uhustein, wo einst versucht wurde, Brauneisenstein abzubauen.

Vorbei am Kneippbad kommt man auf dem Ostweg nach Villingen. Es geht parallel zur Brigach in die historische Altstadt von Villingen im Schnittpunkt von Schwarzwald und Baar. Die Tageswanderung endet am Bickentor, das 1260 errichtet wurde und zu den ersten Tortürmen von Villingen zählt. Direkt ans Bickentor angebaut ist das Bickenkloster, das ab 1480 der Klarissenorden und später die Ursulinen bewirtschaftete. Heute ist das Bickenkloster Gymnasium und Realschule.

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