Mucher Rundwanderweg (Bergisches Land)


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Wegweiser
Länge: 14.56km
Gehzeit: 03:33h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Die Gemeinde Much liegt im Zentrum der Mucher Hochfläche, einem Plateau, das das Sieg-Bergland an das Oberbergische anschließt. Der Mucher Rundwanderweg, markiert mit einem weißen Dreieck auf schwarzem Grund, führt von Much aus westwärts auf die Mucher Hochfläche mit schönen Fernblicken über die typisch bergische Hügellandschaft.

Wir beginnen die Wanderung am Aldi-Parkplatz an der Wahnbachtalstraße und folgen von hier der Klosterstraße zur evangelischen Kirche, ein schlichtes, verputztes Backsteingebäude, das 1953-54 entstand.

Über Schulstraße und Kapellenweg erreicht man die Hohrer Kapelle. Sie ist die älteste der insgesamt neun Kapellen in der Gemeinde Much und entstand im 17. Jahrhundert, als im Kirchspiel Much die Pest wütete. Ein Ritter aus Overath ließ deshalb zu Ehren des heiligen Rochus die kleine Kapelle erbauen.

Man folgt auf befestigtem Weg der Strecke nach Niederbruchhausen und wandert von hier weiter nach Hevinghausen mit einer kleinen Marienkapelle. Über die Ortslage Kerzenhöhnchen geht es zur Fischermühle im Naafbachtal. Die ursprüngliche Mühle wurde 1783 erbaut. Die heutige Gastronomie geht auf einen Neubau von 1928 zurück.

Der Mucher Rundwanderweg folgt dem Naafbach bis Breitenstein und knickt dann rechts ab, um Eckhausen anzusteuern. Hinter Eckhausen passiert man die Landstraße nach Marialinden und wandert in einem Südostbogen zum Wanderparkplatz Walmwiese.

Vorbei am Golfplatz auf dem Gelände der Burg Overbach wandert man zur Fatimakapelle. Die weiße Marmortafel an der Vorderfront trägt die Inschrift: „Der lieben Mutter Gottes zum Dank für die wunderbare Rettung unseres Dorfes aus den Kriegsnöten der Front im April 1945“. Eine Mutter, die im Krieg schon zwei Söhne verloren hatte, leistete den ersten Teil der Baukosten, viele Mucher schlossen sich an und 1954 konnte die Fatimakapelle eingeweiht werden.

Jetzt geht es vorbei am Dorfteich zurück nach Much. Im historischen Ortskern erhebt sich die katholische Pfarrkirche St. Martinus aus dem 12. Jahrhundert. Im 15. und im 18. Jahrhundert entstanden verschiedene An- und Umbauten im spätgotischen, neugotischen und barocken Stil. Die Pfarrkirche St. Martinus beherbergt die Schädelreliquie des heiligen Theodor. Sehenswert sind auch der alte romanische Taufstein und eine Glocke aus dem 13. Jahrhundert, ein gotisches Sakramentshäuschen und das Holzkreuz von ca. 1270.

Autor: SGV
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