Ittertal (Bergisches Land)

Die Itter ist 20km langer Fluss, der in Solingen-Gräfrath entspringt und dann erst westlich und dann südwärts fließt, die natürliche Grenze zwischen Solingen und Haan bildet, später die Ohligser Heide durchfließt, durch Hilden blubbert, den Teich am Schloss Benrath befüllt und schließlich in den Rhein mündet.

Auf Höhe von Solingen-Wald entstand Anfang des 20. Jahrhunderts der Ittertaler Volksgarten. Heute ist von der einstigen Pracht nicht mehr alles in Glanz und Gloria erhalten, aber immer noch ist das Gelände des Solinger Freizeittals ein beliebtes Ausflugsziel. Auch der benachbarte historische Spiel- und Freizeitpark und ehemalige Märchenwald zieht bis heute Besucher an.

Schon 50m außerhalb von Solingen im Stadtgebiet von Haan liegt die Heidberger Mühle im Ittertal. Das beliebte Ausflugslokal geht auf eine Mühle aus dem 17. Jahrhundert zurück. Schon 1894 wurde die Heidberger Mühle gastronomisch umgewidmet. Blickfang ist der 2006 abgebrannte und danach neu erstellte Mühlenpavillon im Mühlsee.

Weiter flussabwärts schon in Ohligs steht Schloss Caspersbroich. Das Schloss geht zurück auf ein Gutshaus aus dem 13. Jahrhundert. In den 1960er Jahren übernahm ein Schauspieler die da schon sehr heruntergekommene Immobilie und sanierte die Liegenschaft in Eigentumswohnungen. Hier wohnte von 1975-84 u.a der spätere Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen.