Gottfried-Kinkel-Weg vom Sahrbachtal ins Ahrtal


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 32 Min.
Höhenmeter ca. ↑296m  ↓361m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gottfried Kinkel schrieb 1846 den ersten Reiseführer über das Ahrtal und stellte auf 396 Seiten die Schönheiten dieses Landstrichs westlich des Rheins in der Eifel vor.

Schon damals war vielen Stadtbewohnern aus Köln und Bonn das gebirgige und weinselige untere Ahrtal von Altenahr nach Ahrweiler bekannt. Danach aber, weiter Richtung Westen, war terra incognita. Doch Kinkel bemerkte dazu: „Ich liebe die Oberahr eben um dieser Einsamkeit, Stille, Großartigkeit willlen; zumal im Frühling, wo sich hier vier Wochen später als im Rheinthal und eben deshalb um so mächtiger und rascher das gewaltigste Natur- und Waldleben entfaltet“.

Diese Worte sind heute so wahr wie im 19. Jahrhundert. Eine schöne Erkundungstour im oberen Ahrtal wurde 2012 angelegt und auf den Namen Gottfried-Kinkel-Weg getauft. Start der Streckenwanderung ist Kirchsahr im Sahrbachtal, einem Seitental der Ahr. Der Sahrbach ist 15km lang und mündet in Kreuzberg in die Ahr.

Vom Hotel Zum Sahrtal gehen wir in den Thümer Weg und kommen gleich in den Wald. Es geht nordwärts hinauf in Stadtgebiet von Bad Münstereifel. Man erreicht den Wanderparkplatz Hochthürmen und geht oberhalb von Häselingen (einem Ortsteil von Berg bei Ahrweiler) zur Kreisstraße K 31. Der folgen wir ein kurzes Stück nach rechts und gehen weiter nach Krälingen.

Erneut treffen wir auf die K 31. Auf der anderen Seite der Straße erreicht wir auf dem Gottfried-Kinkel-Weg das Vischelbachtal. Der Vischelbach ist 11km lang und mündet wie der Sahrbach in Kreuzberg in die Ahr.

Das erleben wir jetzt auch live und in Farbe, denn der Gottfried-Kinkel-Weg führt uns zur Mündung beider Bäche unterhalb der Burg Kreuzberg. Burg Kreuzberg steht auf einem dreieckigen Felsplateau, das an einer Seite steil zur Ahr abfällt. Seit 1820 wird Burg Kreuzberg privat bewohnt und ist damit die einzige bewohnte Burg im Ahrtal. Daher ist Burg Kreuzberg mit Ausnahme der Burgkapelle nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

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