Freudenberger Bergland

Als staatlich anerkannter Luftkurort ist Freudenberg weit über das Siegerland hinaus bekannt. Die Stadt im äußersten Westen des Siegerlands liegt eingebettet in ein abwechslungsreiches, rund 55 Quadratkilometer umfassendes Hügelland, dem sie auch ihren Namen gab. Das Freudenberger Bergland ist mit seinen Wäldern und Wiesen ein abwechslungsreiches Wanderrevier. Naturbelassene Bachtäler, die vielfach unter Naturschutz stehen, und schattige Hochwälder sorgen für Abkühlung nach einer fordernden Wanderung.

Im Norden und Westen bildet ein Bergkamm die Abgrenzung zum Ebbegebirge, der jahrhundertelang die befestigte Grenze zum katholischen Sauerland bildete und auch heute noch Sprachgrenze ist. Der südliche Nachbar ist das Wildenburger Land, das bereits zu Rheinland-Pfalz zählt. Im Osten grenzt das Stadtgebiet Siegens an das Freudenberger Bergland.

Die Region ist geprägt durch das Weibetal, das von Norden nach Süden verläuft, und seine Seitentäler. Die Weibe wechselt in ihrem Verlauf den Namen und wird zur Asdorf, bevor sie nach rund 21km bei Kirchen in die Sieg mündet.

Das Freudenberger Bergland ist vergleichsweise dünn besiedelt. Das Stadtgebiet Freudenbergs besteht zu über 90% aus landschaftlichen Flächen, davon allein 60% Wald. Entsprechend hoch ist auch die Dichte an kleinen und großen Wanderwegen für jeden Geschmack.

Die gute Luft und die abwechslungsreiche Landschaft machen zwar gute Laune. Der Name der Region hat aber dennoch nichts mit Freude zu tun. Freudenberg bzw. Freidenberg deutet sprachlich vielmehr auf die schon früh verliehenen Freiheitsrechte Freudenbergs hin.

Neben der Kernstadt Freudenberg gehören 16 weitere Orte zum Freudenberger Bergland: Alchen, Bottenberg, Bühl, Büschergrund, Dirlenbach, Heisberg, Hohenhain, Lindenberg, Mausbach, Niederheuslingen, Niederholzklau, Niederndorf, Oberfischbach, Oberheuslingen, Oberholzklau und Plittershagen.