Bergisch-Märkischer Weg: Von Bochum durch die Elfringhauser Schweiz nach Hattingen


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 46 km
Gehzeit o. Pause: 12 Std. 9 Min.
Höhenmeter ca. ↑1506m  ↓1489m
Bergisch-Märkischer Weg (Bezirkswanderweg 3)

Von Bochum nach Hattingen, das sind mit dem Auto gut 7km und eine Viertelstunde Fahrzeit. Man kann die Strecke aber auch wandern und dabei das Bergisch-Märkische Hügelland erkunden. Dann dauert die Tour ungleich länger und ist deutlich schöner.

Wir starten auf dem mit einer Raute markierten Bezirkswanderg am Bahnhof Bochum-Dahlhausen, der von der S-Bahnlinie S 3 (von Oberhausen über Mülheim an der Ruhr und Essen nach Hattingen). Wir folgen der Lewackerstraße und begleiten ein Stück die Ruhr aufwärts, bis wir sie auf einer kleinen Brücke passieren und ins Stadtgebiet von Hattingen kommen.

Auf einem alten Leinpfad wandern wir weiter ruhraufwärts, bis wir bei Niederwenigern die Ruhr verlassen und über eine längere Passage das Deilbachtal bei Kupferdreh ansteuern. Auch hier wechseln wir die Uferseite und folgen jetzt eine ganze Zeit lang dem Asbachtal. Zum Asbachtal schreibt die WAZ sehr passend: „Das Asbachtal in Kupferdreh ist ein Stück Essen wie aus dem Bilderbuch - jedenfalls da, wo man die Autobahn 44 ausblenden kann.“

Wenn wir das Asbachtal verlassen, halten wir uns weiter südwärts. Unser nächstes größeres Ziel ist Schloss Hardenberg und der Wallfahrtsdom in Neviges, ein modernes Gebäude, für das sein Architekt weltweites Renommee erntete.

Jetzt geht es ostwärts und wir wandern wieder zum Deilbachtal und dann hinein in das liebevoll Elfringhauser Schweiz genannte Hügelland, das einen vollständig vergessen lässt, das man nur wenige Kilometer von einem der größten Ballungsräume Europas entfernt ist. Wir kreuzen den Felderbach, kommen zum Bergerhof und wandern weiter nach Bredenscheid.

Jetzt wandern wir nach Hattingen hinein, kommen am Bahnhof Hattingen (Ruhr) vorbei und ins Zentrum. Und so, wie uns die Elfringhauser Schweiz überrascht hat mit ihrer Stille und Natur, so beeindruckt sind wir vom historischen Stadtkern von Hattingen. Mittelalterliche Fachwerkhäuser, gepflasterte Straßen, das Alte Rathaus aus dem 15. Jahrhundert – so was erwartet man im Ruhrgebiet eher nicht.

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