Wiesbadener Stadtrundgang


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑168m  ↓168m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten unsere Besichtigung der hessischen Landeshauptstadt am Hauptbahnhof Wiesbaden, der mit Direktverbindungen u.a. von Köln, Stuttgart, München, Frankfurt, Nürnberg, Würzburg, Mainz, Mannheim, Leipzig, Limburg, Düsseldorf und Dortmund bedient wird.

Vom Bahnhofsvorplatz aus passieren wir die Bundesstraße B 54 und spazieren durch die Reisinger Anlagen zu den Rhein-Main-Hallen. An der Rheinstraße halten wir uns rechts und gehen vor zur Wilhelmstraße, Wiesbadens Prachtboulevard. Gegenüber der Kreuzung steht das Museum Wiesbaden mit wertvollen Kunstsammlungen.

Wir folgen der Wilhelmstraße nach links und biegen hinter der Villa Clementine in den Warmen Damm ab – einem 1860 angelegten Landschaftspark. Vorbei am Kaiser-Wilhelm-Denkmal laufen wir auf das Hessische Staatstheater zu.

Durch die Paulinenstraße passieren wir den prachtvollen neubarocken Bau des Hessischen Staatstheaters und kommen zum Kurhaus Wiesbaden, das im 19. Jahrhundert für die damalige Weltkulturstadt Wiesbaden errichtet wurde. Kaiser Wilhelm II. war regelmäßiger Kurgast in Wiesbaden und lobte das Wiesbadener Kurhaus als schönstes Kurhaus der Welt.

Entlang der Kurhauskolonnaden spaziert man das Bowling Green entlang zurück zur Wilhelmstraße, der wir nach rechts folgen und auf die Taunusstraße stoßen. Die Taunusstraße führt uns zum Nerotal, von wo aus wir den Anstieg zum Neroberg (245m) nehmen.

Vorbei an der Russisch-Orthodoxen Kirche und dem 1933-34 im Stil des Neuen Bauens errichteten Opel-Bad kommt man zum Gipfel des Nerobergs. Von hier hat man einen herrlichen Blick über die Weinhänge des Nerobergs auf Wiesbaden.

Wir wandern nun wieder hinab und erreichen die Talstation der 1888 in Betrieb genommenen Nerobergbahn. Durch die wunderschön bebaute Wilhelminenstraße geht es zum Alten Friedhof. Der war mal ein Friedhof, ist heute aber ein Freizeitpark. Einige alte Grabsteine – u.a. das Mausoleum für Pauline von Nassau – erinnern aber an die frühere Bedeutung.

Jetzt steuern wir langsam wieder Richtung Innenstadt und passieren dabei die Bergkirche, die 1879 im neugotischen Stil erbaut wurde. Von der Bergkirche kommen wir zum Kochbrunnenplatz. Hier sprudelt der Kochbrunnen, Wiesbadens bekannteste Thermalquelle. Mit 66 Grad kommt das Wasser aus der Erde. Auf der anderen Straßenseite steht die Hessische Staatskanzlei.

Durch die Langgasse spazieren wir zur Goldgasse und weiter zur Mühlgasse, um Schlossplatz und Marktplatz zu erreichen. Hier steht zum einen das 1837-41 errichtete Stadtschloss Wiesbaden, heute Sitz des Hessischen Landtags. Zum anderen erhebt sich der mächtige Backsteinbau der Marktkirche, deren höchster Turm 88m in den Himmel ragt und damit bis heute das höchste Gebäude von Wiesbaden ist.

Ebenfalls am Marktplatz steht das Rathaus Wiesbaden und in direkter Nachbarschaft auch das alte Rathaus, das älteste Gebäude in Wiesbaden. Es wurde 1608-10 erbaut und wird heute als Standesamt genutzt.

Durch die Ellenbogengasse kommt man in die Neugasse und zur Pfarrkirche St. Bonifatius, der katholischen Hauptkirche von Wiesbaden. Die Bonifatiuskirche steht am Luisenplatz, der 1830 im klassizistischen Stil angelegt wurde.

Am Ende des Luisenplatzes treffen wir auf die Rheinstraße, kreuzen diese und kommen in die schmucke Adolfstraße, der wir nun zurück zum Hauptbahnhof Wiesbaden folgen.

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