Wiedtaler Höhenpfad (Westerwald)


Erstellt von: garmini
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑654m  ↓654m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Wiedtaler Höhenpfad ist eine Rundwanderung im Rhein-Westerwald, die bestehende Wanderwege gelungen kombiniert. Startpunkt der Tour ist der Parkplatz am Wiedtalbad (Hönninger Straße) in Hausen an der Wied. Von hier geht man nordwärts bis zur Wiedbrücke und stößt auf den Westerwaldsteig. Dem folgt man jetzt durch Hausen und steuert vorbei an der Lourdes-Grotte zunächst das ehemalige Franziskanerkloster an, das heutige Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus.

Hinter der Klosterkirche trifft man auf die Jakobus-Wirth-Straße, die zum Dorfgemeinschaftshaus führt, ab wo man nun den Aufstieg zum Malberg (373m) beginnt. Auf dem Malberg wurde bis in die 1930er Jahre Basalt abgebaut. In dem entstandenen Krater befindet sich heute malerisch gelegen der kleine Malbergsee. An der Ostflanke des Berges führt ein Basaltlehrpfad hinauf zum Gipfel, von dem man einen guten Panoramablick hat.

An der Wanderhütte Bemmschläger Zunft, die bereits in der Gemarkung von Rheinbrohl liegt, verlassen wir den Westerwaldsteig und folgen dem örtlichen Wanderweg N3 über Langscheid nach zur 1994 erbauten Marienkapelle bei Solscheid.

Von Solscheid geht es wieder hinab ins Wiedtal nach Niederbreitbach, wo der malerische Fockenbach der Wied zufließt. Man passiert erneut die Wied und folgt nun dem Wiedweg an der Nikolauskapelle vorbei den Clausberg hinauf.

Der Wiedweg führt jetzt auf gleicher Trasse mit dem Klosterweg zum Kloster St. Marienhaus, dem 1861 errichteten Mutterhaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die von Margaretha Flesch gegründet wurden. Heute zählen mehr als fünfzig soziale Einrichtungen (Krankenhäuser, Altenheime, Kinderheime, Hospize, Bildungsstätten) mit über 11.000 Beschäftigten zu der Marienhaus GmbH. Zu den Einrichtungen gehört auch das in der Nachbarschaft des St. Marienhauses liegende Klinikum St. Antonius.

Über einen Kreuzweg wandert man erneut hinab ins Wiedtal und trifft auf die 1694 erbaute Kreuzkapelle direkt am Ufer der Wied. Hinter der Kreuzkapelle quert man ein letztes Mal die Wied und kommt zurück zum Wiedtalbad, dem Ausgangspunkt der Tour.

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